Marina Love + Fear


Warner (VÖ: 26.4.)

Vier Jahre nach FROOT klingt Marina frisch und voller Power, aber auch austauschbarer. Zudem nutzt die Sängerin nun Auto-Tune als tägliche Mundspülung. Das steht ihrem Markenzeichen, der choralen Stimme, im Weg.

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Es gibt Gutes zu entdecken: Das an Lorde erinnernde „Handmade Heaven“ gehört dazu, oder „End Of The Earth“, das sich an den Synthpop der 80er anlehnt. Anderseits erfordert der hohe Nervfaktor, etwa im mit „Dududus“ vollgestopften „True“ einiges an Durchhaltevermögen.

„Love“ steht für Freude am Leben, Halligalli und Sonnenschein, „Fear“ für Marinas nachdenkliche Seite. Die Unterteilung in zwei Hälften sieht sie wohl eher als grobe Empfehlung. Wer nach dem zeitweise anstrengend aufgesetzten Konfettiregen von „Love“ auf „Fear“ traurige, in sich gekehrte Balladen erwartet, täuscht sich. Der Wandel findet in den Texten statt. Ein Umbruch im Klangbild, der eine interessante Wendung gebracht hätte, bleibt aus. 

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