Logo Daheim Dabei Konzerte




Blackout Tuesday

Moby All Visible Objects


Embassy Of Music (VÖ: 15.5.)

Moby findet nur noch statt als Trump-Kritiker (gut!), Tattooträger (geht so) und alter Herr, der von Beziehungen mit jungen Frauen fantasiert (panne!). Dass er auch Alben veröffentlicht, gerät zunehmend in Vergessenheit. Auch bei ALL VISIBLE OBJECTS liegt der Fokus zuerst auf dem Setting. 100 Prozent der Einnahmen spendet Richard Melville Hall an Tier- und Menschenrechtsorganisationen.

„ALL VISBLE OBJECTS“ bei Amazon.de kaufen

Erwartungsgemäß durchziehen die Themen Umweltschutz, Tierrechte und Nachhaltigkeit die Tracks. Die Musik? Ja, ist auch da. Irgendwie. Nach dem Ambient-Ausflug LONG AMBIENTS 2 geht es auf seinem 17. Album zurück zur EDM. Nur wenige melancholische Tracks unterbrechen dies.

Dabei bleibt Moby weitgehend schrecklich schablonenhaft und vorhersehbar. ALL VISIBLE OBJECTS fehlen Subtilität und Dynamik. Wenn Apollo Jane in dem in Kaffeehaus-Jazz getunkten „Too Much Change“ in Dauerschleife den Song­titel wiederholt, mag man ihr zustecken: „Keine Angst. Hier ganz bestimmt nicht.“ Die 18 Euro für das Album sollte man lieber gleich an eine der von Moby unterstützen Organisationen stiften. Da haben dann alle was davon.


ÄHNLICHE ARTIKEL

Moby teilt neue Single „Too Much Change“ – inklusive Musikvideo

Mobys Song zur Coronakrise: Was macht das Virus mit der Welt und wie wird es sie weiterhin verändern?

Moby kündigt neues Album ALL VISIBLE OBJECTS an – neue Single „Power Is Taken“ im Stream

Mobys zwölftes Studioalbum erscheint im März 2020. Eine neue Single gibt es schon jetzt zu hören.

Moby entschuldigt sich öffentlich bei Natalie Portman

Moby hatte in seinen Memoiren behauptet, er und Natalie Portman seien in der Vergangenheit für kurze Zeit ein Paar gewesen – diese sah das jedoch ein wenig anders.


Moby teilt neue Single „Too Much Change“ – inklusive Musikvideo
Weiterlesen