Spirit Fest Spirit Fest


Morr Music/Indigo (VÖ: 10.11)

Als The Notwist im Dezember 2016 mit ihrer „Alien Disko“ erstmals zu einem Festival luden, war das für Freunde abseitiger Musik ein großes Fest, ging es da doch mitten hinein in den Notwist’schen Bezugskosmos zwischen Digital und Analog, Indie und Avantgarde, Space-Jazz und Electronica. Teil des Line-ups war auch das japanische Avantpop-Duo Tenniscoats, das Markus Acher zusammen mit Notwist-Allrounder Cico Beck und dem Briten Mat Fowler für eine spontane Studiozusammenarbeit gewann.

Als Ergebnis dieser Kollaboration steht nun ein herzzerreißend schönes, mal auf Englisch, mal auf Japanisch gesungenes Kammerpop-Album, dem man angesichts seiner bittersüßen Melancholie, seiner aufgeräumt dahinfließenden Harmonien, seiner verspielten Grooves und seiner akustisch geprägten Arrangements voller feiner Arpeggien und Pianotupfer unmittelbar erliegt. 


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Auf dem zweiten Album gestaltet das deutsch-japanisch-englische Projekt um Markus Acher von The Notwist seinen Kammerpop deutlich experimenteller.


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