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Stars There Is No Love In Fluorescent Light

Last Gang Records/eOne/SPV (VÖ: 13.10.)

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Dass die Stars heißen, wie sie heißen, liegt daran, dass die kanadische Band gegründet wurde, bevor das Internet so richtig groß wurde. Es ist also schon eine gewisse Zeit her. Aber so beliebig, jedenfalls wenn man googelt, ihr Name sein mag, so unverwechselbar ist der Sound der Stars: Der Duett-Gesang von Torquil Campbell und Amy Millan. Die zurückgenommene Kühle der Melodien, die mit dem flächigen Pathos der Arrangements im Kontrast steht. Schließlich der Markenkern: Der pulsierende Rhythmus, der auf eine Entladung hinzudrängen scheint, die dann doch fast nie kommen will.

Auch „There Is No Love in Fluorescent Light“ strebt da keinen Paradigmenwechsel an: Stars spielen unbeirrt ihren patentierten, tanzbaren Indie-Pop, wieder gelingen ihnen einige Ohrwürmer („We Called It Love“), wieder kippen sie gelegentlich in den Kitsch („The Maze“), wieder hört man ihnen sehr gern zu. Ja, wie ein beliebter deutscher Hobbyphilosoph behauptete: Zeiten ändern dich. Nur Stars bleiben sich treu.

 

 

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