The Milk Carton Kids All The Things That I Did And All The Things That I Didn’t Do


Anti/Epitaph/Indigo

Geht man von der Instrumentierung aus, so ist es schon ein umfassendes Update, das sich Joey Ryan und Kenneth Pattengale auf ihrem neuen Album gönnen. Wo sich der filigrane Folk des Duos bisher stets zwischen den herrlich harmonierenden Stimmen und den fein gepickten akustischen Gitarren der beiden entfaltete, sind diese Komponenten nun in ein erweitertes Americana-Set-up eingeflochten.

Pedal-Steel und Violine, Cello und sanft mit dem Besen bearbeitete Drums fügen sich da ebenso zu einem neuen Rahmen zusammen wie Klangtupfer an Piano und Hammond-Orgel, Saxofon und Klarinette. Ihre wohlklingende Folk-DNA verleugnen die Milk Carton Kids trotzdem nicht. Vielmehr spielen sie sich auf ALL THE THINGS… mit Wehmut in der Stimme durch ein Amerika, dessen Zauber irgendwo zwischen Trump und der Digitalisierung verloren gegangen ist – und das sie doch zu einem Wagemut inspiriert, der auch die freien, Raga-artigen Strukturen eines Zehnminüters wie „One More For The Road“ oder den beschwingt gefiddelten Bluegrass von „Big Time“ mit einschließt.

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Das hier sind die wahren Song-Botschaften von Max Giesinger und Co.
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