The New Pornographers

THE FORMER SITE OF

Merge/Cargo (VÖ: 27.3.)

Vancouvers Indie-Rock-Heroen finden zu einer neuen inneren Ruhe und erzählen berührende Kurzgeschichten.

The New Pornographers starteten Ende der Neunziger als hypernervöse Indie-Supergroup. Die Melodien in den Songs überholten sich gegenseitig, das erste Album hieß MASS ROMANTIC, auf der Platte war sehr, sehr viel los. 26 Jahre später ist das Konstrukt noch immer stabil, nur Gelegenheitsmitglied Dan Bejar von Destroyer macht mal wieder eine Pause. Was sich geändert hat: Die Musik der Band aus Vancouver wird nun von einer inneren Ruhe bestimmt.

THE FORMER SITE OF ist das reflektierteste Album der Bandkarriere. Hauptsongwriter A.C. Newman hat knapp ein Dutzend Charaktere entwickelt, Menschen um die 50, die sich erinnern, träumen oder versuchen, mit dem, was sie vorfinden, klarzukommen. Es gibt eine Hommage an das letzte Payphone, an die finale 50-Cent-Münze, die man zahlen muss, um eine Verbindung aufzubauen.

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„Bonus Mai Tais“ erzählt davon, was rund um einen Langstreckenflug besonders wichtig ist: das Getränkemanagement. Zu Newmans Alltagspoesie entwickelt die Band einen Klang zwischen flächiger Indie-Electronica, Mandolinen, sehnsüchtigem Indie-Rock und den Stimmen von A.C. Newman sowie den beiden Sängerinnen Neko Case (wie immer bleibt jedes ihrer Worte in Erinnerung) und Keyboarderin Kathryn Calder