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Yeah But No Yeah But No

Sinnbus/Rough Trade (VÖ: 10.11.)

von

Dass das ein Debüt ist, kaschiert ein wenig, dass Technoproduzent Douglas Greed und Singer-Songwriter Fabian Kuss, die sich nun Yeah But No nennen, schon seit Jahren gemeinsam Musik machen. In fact: so lange, dass es Live-Aufnahmen der beiden gibt, auf denen die „Fusion“ wie ein gemütliches kleines Festival wirkt. So lange, dass sie noch Clips im Kiosk des alten, 2013 abgewickelten Kater Holzig gedreht haben, in denen der Berliner Ranzehippie-Club wie ein Bioladen in Heilbronn erscheint und Fabian Kuss wie ein zugezogener Bub vom Bodensee – und der Track „This Time“ machte damals dazu auch keine große Bild-Musik-Schere auf.

Für Yeah But No spielen die beiden nun weniger elek­tronische Tanzmusik als epischen Elektro-Pop für Beherzschmerzte und Post-Club-Depressive, aber in derart Dröge und Abziehbild, dass James ­Blake dagegen wirkt wie das Studio 54 auf noch mehr Amphetamin. Geliefert wird vom Berliner Sinnbus-Label, das einst mit Gruppen wie Delbo, Audrey und SDNMT einen eigenen Sound prägte, sich seit ein paar Jahren aber mit Acts wie Hundreds und Me & My Drummer eher einen Namen mit okayem, wiewohl nicht immer mit Herzblut liebbarem Elektro-­Pop macht und hier eine Band präsentiert, die gut repräsentiert, was an der Berliner Szene vielleicht dann doch nicht so spannend ist. 

Klingt wie: James Blake: OVERGROWN (2013 ) / Hundreds: AFTERMATH (2014) / The XX: I SEE YOU (2017) 

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