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Robin Thicke: Total high während der „Blurred Lines“-Aufnahmen

Ob es künstlerisch erstrebenswert ist, beim Sommerhit „Blurred Lines“ als Co-Autor genannt zu werden, darf zur Diskussion gestellt werden. Finanziell hat es sich dagegen ganz sicher gelohnt. Wie Robin Thicke am Montag, 15. September, bei einer Anhörung vor Gericht gestand, hat er allerdings nichts zum Entstehen des Songs beigetragen – und das, obwohl er seit Veröffentlichung als Co-Autor geführt wird.

Nötig wurde dieses Geständnis, das sich übrigens auch auf den Missbrauch von Alkohol und Vicodin erstreckt, weil Thicke und Pharrell Williams von Erben des verstorbenen Sängers Marvin Gaye angeklagt werden. Diese behaupten, „Blurred Lines“ sei von Gayes Hit „Got To Give It Up“ aus dem Jahr 1977 abgeschaut. Wie The Hollywood Reporter berichtet, sind sowohl Williams und Thicke als auch Rapper T.I. in den Prozess involviert.

Als Grund für seine Lüge gab Robin Thicke an, eifersüchtig gewesen zu sein. Er wollte auch als Co-Autor des erfolgreichen Hits geführt werden und steigerte sich deshalb in die Idee hinein, mehr dazu beigetragen zu haben, als er es in Wahrheit tat. Auf seinen Drogenmissbrauch angesprochen, sagte der Sänger: „Ich habe im vergangenen Jahr kein einziges Interview gegeben, bei dem ich nicht high war“.

Mit seiner Drogenbeichte und dem Geständnis, selbst nichts zum Song beigesteuert zu haben, hofft Thicke offenbar auf einen Freispruch. Seinen Kumpel Pharrell Williams haut er dafür sprichwörtlich in die Pfanne. Williams nahm vor Gericht die alleinige Autorenschaft des Songs an, bestritt jedoch energisch, absichtlich einen Song wie den von Marvin Gaye geschrieben zu haben.


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