„I know you want it“: Pharrell Williams ist „Blurred Lines“ heute peinlich

Im März 2013 veröffentlichte Pharrell Williams an der Seite von Sänger Robin Thicke und Rapper T. I. den Song „Blurred Lines“. Der Track erreichte in mehreren Ländern, darunter auch in Deutschland und den USA, Platz eins der Charts. Er lief im Radio rauf und runter. Ein Megahit.

Doch es hagelte auch Kritik. „Blurred Lines“ stand vor allem wegen seines Songtextes in der Kritik, besonders die Textzeile „I know you want it“ sorgte für Aufregung. Der Vorwurf: die Verharmlosung von sexueller Gewalt und das Degradieren von Frauen zu Objekten.

Heute distanziert sich Pharrell Williams von „Blurred Lines“. In einem Interview mit der „GQ“ sagte Pharrell Williams, er seie jetzt einsichtiger als noch vor einigen Jahren. Damals hat er die Sexismuskritik nicht nachvollziehen können, doch jetzt schäme er sich für den Song.

„Ich glaube, ‚Blurred Lines‘ hat mir die Augen geöffnet. Ich habe es zunächst gar nicht verstanden. Es gab einige ältere weiße Frauen, die sich sehr überraschend verhalten haben, als der Song gespielt wurde. Ich habe dann immer gedacht: ‚Wow!‘ Ich bin dann immer ganz rot geworden. Als der Song dann als problematisch diskutiert wurde, habe ich gedacht: ‚Wovon sprecht ihr denn? […] Was ist denn daran anstößig?‘ Aber dann verstand ich, dass es Männer gibt, die eine solche Sprache nutzen, wenn sie eine Frau missbrauchen.“

 


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