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Santigold im neuen Musikexpress: „Der Mainstream ist reif für meine Botschaft!“

Vier Jahre herrschte Stille, nun spuckt Santigold wieder große Töne. Als selbsternannte Herrscherin will sie Genre- und Geschlechterrollen einreißen. Sind wir bereit dazu?

Für unsere aktuelle Ausgabe haben wir Santigold zum Gespräch getroffen. Mittlerweile hat die Sängerin zwar nicht ihren Frieden mit dem Mainstream geschlossen. Aber sie benutzt ihn um sich Gehör zu verschaffen, wie sie Jan Joswig im Interview verraten hat:

Wann war die Situation für Musiker auf­regender: 2008 oder 2012?
Das Jahr 2008 war definitiv aufregend. Musik, Mode, Kunst, alles vibrierte vor Kreativität. Mittlerweile hat sich der Mainstream vorsichtig unseren stilistischen Neuerungen geöffnet, einige Leute wurden erfolgreich. Aber 2012 ist die Stimmung im Keller. Die Musikindustrie riskiert immer weniger, die Mainstream-Landschaft wird immer homogener und eingleisiger. Experimente sind nicht gefragt. Willst du unter Vertrag genommen werden, solltest du am besten bei „American Idol“ aufgetreten sein. Die selben drei Produzenten werfen permanent Hits auf den Markt, die auf den gleichen Akkorden aufbauen. Auf der anderen Seite hat der Mainstream aber auch Elemente verinnerlicht, mit denen ich vor vier Jahren gearbeitet habe. Der Mainstream ist aus der Mitte nach links gerückt. Der Mainstream ist reif für meine Botschaft!

Dass Santigold ein großer Fan ist von The Smiths, das hat uns aber doch überrascht.


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