Scarlett Johansson soll 100 Millionen Dollar von Disney verlangt haben

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Der Streit zwischen Scarlett Johansson und dem Mega-Konzern Disney geht in die nächste Runde: Im August hat die Schauspielerin Disney verklagt, da der Konzern den MCU-Film „Black Widow“ offenbar ohne ihre Zustimmung nicht nur im Kino, sondern auch auf dem Streaming-Dienst „Disney +“ veröffentlicht hatte. Disney widersprach der 36-jährigen Schauspielerin und erklärte, dass kein Vertragsbruch vorliege. Man warf ihr hingegen „Manipulation“ vor.

Johansson soll 100 Millionen US-Dollar gefordert haben

Nun heißt es jedoch in einem Bericht des „Wall Street Journals“, Johansson hätte Disney vor ihrer Klage ein Angebot gemacht, auf dass der Entertainment-Gigant jedoch nicht reagiert habe. Dem Bericht zufolge soll die „Black Widow“-Schauspielerin 100 Millionen US-Dollar gefordert haben – nachdem sie bereits 20 Millionen Dollar für ihre Rolle bekommen hatte. In dem Bericht des „Wall Street Journals“ steht, Johansson hätte das Angebot gestellt, nachdem sie herausgefunden hat, dass „Black Widow“ auch auf der Streaming-Plattform herausgebracht werden soll.

Disney stellte kein Gegenangebot – und Johansson klagte

Die Summe „basierte auf dem, was der Star bei einem hypothetischen weltweiten Einspielergebnis von 1,2 Milliarden Dollar erhalten würde“, heißt es in dem Artikel weiterhin. Zudem soll es sich bei der Anfrage um ein „Startgebot“ von Johanssons Team gehandelt haben. Laut des „Wall Street Journals“  habe Disney jedoch kein Gegenangebot gestellt – was wiederum zur Folge hatte, dass Scarlett Johansson den Megakonzern verklagte.

„Black Widow“ lief am 09. Juli 2021 sowohl in Kinos als auch auf „Disney +“ an. Der Marvel-Blockbuster ist der erste Film mit der Superheldin Black Widow in der Hauptrolle. Laut der US-Zeitung „New York Times“ spielte der Film in den ersten drei Kinotagen weltweit 158 Millionen Dollar ein. Die Einnahmen auf „Disney +“ beliefen sich auf rund 60 Millionen Dollar.


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