Schwesta Ewa in Polen: Neues Haus, neues Leben, neuer Rap-Erfolg
Schwesta Ewa kauft in ihrer Heimat Polen ein Haus und startet damit ein neues Kapitel – befeuert von Millionen Streams für ihren Song „Powww!“ mit Sentino.
Deutschland könnte bald eine Pionierin des deutschen Straßenraps verlieren, denn Schwesta Ewa hat ein Haus in Polen gekauft. Das ganze Haus muss zwar noch von unten bis oben erneuert werden, aber eben jene Erneuerung könnte auch ihrer Rap-Karriere äußerst gut tun.
„Aus Uralt mach neu“
Als Schwesta Ewa Mutter geworden ist, hat sich laut eigener Aussage vieles in ihrem Leben verändert. In einem Instagram-Beitrag teilte sie 2023, dass sie nun den Sinn des Lebens gefunden habe. Folglich kommt es nicht überraschend, dass mit ihrem neuen Leben auch ein neues Haus Einzug hält. Bei der Wahl des neuen Eigenheims fiel die Entscheidung auf ein renovierungsbedürftiges Haus in Polen, ein Projekt, das laut Ewa durch das Schauen der Sendung „Fixer Upper“ inspiriert wurde.
Und neben einigen Einblicken in das Haus wird auch prompt eine grobe Vision der Inneneinrichtung geteilt. Denn zwar würden alle „diesen Echtholzfischgrätenparkett“ lieben, doch Schwesta Ewa hat „keinen Vibe dazu“ und braucht jetzt Kacheln. Auch ein alter Kamin soll „weeeg“, wie sie ihren polnischen Bauarbeitern bereits mitteilte. Es scheint so, als wäre Schwesta Ewa mitten in ihrer eigenen „Fixer Upper“-Folge und geht vollends in der neuen Aufgabe auf.
„Powww!“
Doch nicht nur die Renovierung dürfte der gebürtigen Polin äußerst viel Freude bereiten. Denn spätestens nach ihrem gemeinsamen Song mit Sentino ist klar: Der polnische Markt scheint ungesättigt. Zumindest was den Rap von Ewa angeht, denn mit „Powww!“ feierte sie außerordentlichen Erfolg in Polen und beweist, dass auch polnischer Rap funktioniert. Und nicht nur funktioniert er, denn es läuft besser als auf Deutsch. Denn der polnische Markt sagt mit über 26 Millionen Streams auf den polnischen Songs: Bitte mehr davon. Somit könnte ein Umzug nach Polen nicht nur wegen einer Hausrenovierung, sondern auch wirtschaftlich äußerst sinnvoll für Schwesta Ewa sein.
Ob die Künstlerin jetzt den deutschen Straßenrap komplett an den Nagel hängt oder weiterhin auf Deutsch releasen wird, bleibt abzuwarten. Jedoch scheint die polnische Alternative eine durchaus lukrative zu sein.







