„Star Wars“: Wird Luke Skywalker Episode 8 überleben?

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Weihnachten ist das Fest der Liebe. Vor allem Fans der „Star Wars“-Reihe dürfen sich in den nächsten Jahren freuen, denn es gibt immer ein zusätzliches Weihnachtsgeschenk in Form einer neuen Episode. Zwar wird dieses Jahr „nur“ das Spin-Off „Star Wars: Rogue One“ erscheinen, aber immerhin. Die Durststrecke der Science-Fiction-Saga war lang genug: 10 Jahre mussten Fans des Laserschwertkampfes warten, nachdem 2005 der letzte Teil der Prequel-Trilogie erschien.

Jetzt wird wieder kräftig gerätselt und gemunkelt, welche Überraschungen die Handlung bereithalten könnte. Mark Hamill, Darsteller von Luke Skywalker, löste vor kurzem einen regelrechten Shitstorm aus, nachdem er auf einer Benefizveranstaltung Andeutungen machte, nach den Dreharbeiten von Episode 8 arbeitslos zu sein. Ein gefundenes Fressen für Theoretiker und Nährboden für wilde Spekulationen. Es ging sogar so weit, dass der Schauspieler über Twitter seine Äußerung richtigstellen musste:

Daran hat sich der 64-Jährige wohl zurückerinnert, als er vor kurzem ein Video von sich postete, in dem er sich den charakteristischen Kinnbart abrasierte, den er sich für seine Rolle als Jedi im Exil wachsen ließ. Darunter schreibt Hamill „#ByeByeBeard (wenigstens bis Episode IX)“.

Wow – die Dreharbeiten zu Episode 8 sind erst seit kurzem abgeschlossen und schon heizt Hamill die Vorfreude auf übernächstes Weihnachten weiter an. Ob die kursierenden Gerüchte über sein Ableben damit entkräftet sind, ist aber immer noch unsicher. Denn immerhin musste im letzten Teil auch – Vorsicht, Spoiler – der kecke Schmuggler Han Solo das Zeitliche segnen. Andere Theorien legen nahe, dass Leia Organa nach einem Hinterhalt ins Koma fallen wird. Ihr Posten beim Widerstand könnte dann zeitweise von Laura Derns neuhinzugekommenen Charakter und später von Poe Dameron (Oscar Isaac) übernommen werden.

Ein erstes Setfoto zeigt Rey (Daisy Ridley) und den allseits beliebten Droiden-Begleiter BB-8.
Ein erstes Setfoto von „Episode 8“ zeigt Rey (Daisy Ridley) und den allseits beliebten Droiden-Begleiter BB-8.

Es wäre wirklich schade, wenn die altbekannten Charaktere Stück für Stück aus dem „Star Wars“-Universum getilgt werden, um Platz für Neue zu schaffen. Wiedererkennungswert ist wichtig, gerade bei einer so komplexen und langandauernden Filmreihe wie dem „Krieg der Sterne“. Außerdem ist immer noch nicht klar, welche Charaktere in „Episode 8“ von Benicio del Toro, Laura Dern und Kelly Marie Tran gespielt werden. Vielleicht handelt es sich bei einer der beiden Damen um Han Solos verschollene Tochter.

Einen Trailer gibt es zwar noch nicht, aber einen kurzen „In Production Teaser“, der wenigstens verrät, dass das Ende von „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ gleichzeitig den Anfang des achten Teils markiert. Seht Euch den kurzen Teaser hier an:

Star Wars: Episode VIII Production Announcement auf YouTube ansehen

Dank der Informationspolitik Disneys dringt bis jetzt jedoch wenig Neues nach draußen: Der Regisseur des letzten Teils, J.J. Abrams, wird seinen Posten an Rian Johnson übergeben, der auch das Drehbuch, in Zusammenarbeit mit George Lucas, verfasste. Abrams wird allerdings weiterhin als ausführender Produzent am Projekt beteiligt sein. Vielleicht werden wir auch erfahren, wer der Vater von Anakin Skywalker, also Darth Vader, wirklich ist. Bis jetzt nahm man an, dass seine Mutter durch einen Geist der Macht schwanger wurde, ohne, dass ein Mann dabei beteiligt war. Geleakte Skripte legen jedoch nahe, dass der Oberste Anführer Snoke dafür verantwortlich gewesen seien könnte. Das bedeutet, Snoke wäre Lukes Großvater. Im zweiten Teil der Original-Trilogie wurde auch die Verbindung zwischen Luke und Darth Vader gelüftet, vielleicht steht etwas ähnliches in „Episode 8“ bevor. Unter Umständen könnte das auch die Rückkehr von Hayden Christensen als Anakin Skywalker bedeuten – hoffentlich aber nicht.

 

Das Spin-Off „Star Wars: Rogue One“ erscheint am 16. Dezember 2016, der Start des nächsten Teils der Sequel-Trilogie, „Star Wars: Episode 8“ (ein Titel steht noch aus), ist für den 15. Dezember 2017 angesetzt.

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