Blackout in Berlin: Sarah Conner, Raúl Richter & Co sind ohne Strom

Nach Brandanschlag: Raúl Richter wütend, Sarah Connor flieht vor Kälte, Franca Lehfeldt stellt kritische Fragen. Diese Stars sind ohne Strom und Wärme.

Ein großflächiger Stromausfall hält seit Samstagmorgen, dem 3. Januar 2026, weite Teile des Berliner Südwestens in Atem. Rund 45.000 bis 50.000 Haushalte sind nach Angaben der Behörden ohne Strom und teilweise auch ohne Wärme. Ursache ist nach aktuellem Ermittlungsstand ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke. Nach einem Bekennerschreiben der linksextremistischen „Vulkangruppe“ geht die Polizei von politisch motivierter Sabotage aus.

Die Folgen sind erheblich: In einzelnen Gebieten könnte die Stromversorgung erst im Laufe der Woche, womöglich erst am Donnerstag, den 08. Januar 2026, vollständig wiederhergestellt sein. Ein zentrales Ziel der Aktivist:innen waren die Villenviertel in Berlin Zehlendorf und Wannsee. Einige betroffene Promis teilen nun ihre Erfahrungen mit dem Stromausfall.

Sarah Connor flieht ins Hotel: „Es ist einfach zu kalt“

Als eine der ersten meldete sich Sängerin Sarah Connor öffentlich zu Wort. Auf Instagram schilderte sie die Situation ihrer Familie und erklärte, man habe sich entschieden, vorübergehend in ein Hotel zu ziehen. „Wir haben uns jetzt entschieden, ins Hotel zu gehen, weil es einfach zu kalt ist und weil es irgendwie ging“, sagte die 45-jährige Musikerin.

Gleichzeitig äußerte sie deutliche Kritik an der Krisenvorsorge: „Wenn ich darüber nachdenke, finde ich das schon ganz schön krass und frage mich, ob wir in so einer großen Stadt nicht besser darauf vorbereitet sein können.“

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Raúl Richter: „Einfach nur widerlich!“

Auch Schauspieler Raúl Richter, bekannt aus der Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, spürt die Auswirkungen des Stromausfalls beruflich. Seine Firma „Holy Flowers“ ist direkt betroffen. „Unser Büro und die Logistik sind leider vom Stromanschlag in Berlin betroffen“, schrieb Richter. Besonders problematisch: „Der Zugang zu den Büros ist nicht möglich, da die Türen elektronisch gesichert sind.“ In einer weiteren Stellungnahme zeigte sich der 38-Jährige empört über die Tat und deren Konsequenzen: „Mir ist absolut egal, aus welcher Richtung der Anschlag kommt, einfach nur widerlich! Freunde sitzen in dunklen, kalten Wohnungen.“

Franca Lehfeldt fordert Antworten zur Infrastruktur-Sicherheit

Deutliche Worte fand auch Journalistin Franca Lehfeldt, Ehefrau des ehemaligen Finanzministers Christian Lindner. Sie erklärte, ihre Familie gehöre zu den zehntausenden Haushalten ohne Strom und Wärme. „Der erste Schreck legt sich und man stellt sich die Frage: Wie kann es in der Hauptstadt der Bundesrepublik sein, dass kritische Infrastruktur so leicht zugänglich ist, dass sie für Tage sabotiert werden kann?“, schrieb sie. Zugleich lobte sie den Einsatz der Helfer:innen und die Solidarität in den Nachbarschaften.

Illner, Fler, Löw: Wer noch betroffen sein könnte

Zahlreiche weitere bekannte Persönlichkeiten haben Wohnsitze in den betroffenen Stadtteilen – darunter Moderatorin Maybrit Illner, Rapper Fler, Ex-Bundestrainer Joachim Löw sowie das Schauspieler:innen-Ehepaar Andrea Sawatzki und Christian Berkel. Ob sie aktuell vom Stromausfall betroffen sind oder sich in anderen Residenzen aufhalten, ist unklar. Öffentliche Stellungnahmen liegen bislang nicht vor. Fest steht jedoch: Der Vorfall wirft grundsätzliche Fragen zur Sicherheit kritischer Infrastruktur in der Hauptstadt auf – und trifft Prominente wie Privatpersonen gleichermaßen.