Tara Nome Doyle kündigt zweites Studioalbum VÆRMIN an

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Die irisch-norwegische Künstlerin Tara Nome Doyle hat am heutigen Donnerstag (18. November) ihr zweites Studioalbum VÆRMIN angekündigt. Mit „Snail I“ teilte die 24-Jährige nun auch die erste Singleauskopplung der am 28. Januar 2022 erscheinenden Platte.

Nachdem die in Berlin geborene Singer-Songwriterin 2018 ihre erste EP DANDELION veröffentlicht hatte, folgte 2020 ihr hochgelobtes Debütalbum ALCHEMY. Auf ihrer nun bevorstehenden zweiten LP – produziert von Simon Goff, der auf als Geiger, Keyboarder und Engineer mitwirkte – verarbeitet Doyle eine tragische Liebesgeschichte. Ihre symbolisch-aufgeladenen Texte bettet die Musikerin dabei in ein Klangfeld bestehend aus Klavier, Geigen und Synthesizern ein. Auch pulsierende Beats sind diesmal vermehrt zu hören.

 

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Alle Songs nach Tieren benannt

Außerdem: Die Songtitel des Albums benannte Doyle allesamt nach Tieren, die wir Menschen nicht selten als unerwünschte Schädlinge betrachten: Raupen, Schnecken, Würmer. Auf VÆRMIN soll so auch das vermeintlich Hässliche gefeiert werden, das zum Menschsein gehöre, aber dennoch gern verdrängt werde. Auch diese Verdrängung soll VÆRMIN aufbrechen und dazu einladen, das „ungewollte Ungeziefer“ zuzulassen, anstatt es abzulehnen.

Neben Simon Goff wirkten auch der Schlagzeuger Tobias Humble (Gang Of Four, Ghostpoet), die Cellistin Anne Müller (Nils Frahm, Agnes Obel) sowie der Produzent und Komponist Larry Mullins (Nick Cave & The Bad Seeds, Iggy Pop) an VÆRMIN mit.

Die erste Singleauskopplung „Snail I“ handele laut Doyle „von meiner Erfahrung, eine Art von Liebe zu bekommen, von der ich nicht wusste, dass ich sie brauche. Eine langsame Art der Liebe, keine ›Liebe auf den ersten Blick‹ – sondern eine Liebe, auf die ich mich jeden Tag aufs Neue vorsichtig weiter einlassen kann; eine Liebe, in der man sich gegenseitig geduldig beibringt, offen für eine neue, geteilte Lebenswahrnehmung zu sein.“


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