Top 5: Die besten Videos der Woche

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Van She – Idea Of Happiness
Mit „Kelly“ veröffentlichten Van She vor auch schon wieder fünf Jahren eine Single, die eigentlich ein unglaublicher Hit war, aber leider nie so wirklich einer wurde. Seitdem hörte man von den Australiern recht wenig. Im Sommer kommt bei Modular – dem Label, auf dem auch die tollen Cut Copy veröffentlichen –, ein neues Album. Der erste Vorbote ist dieser Song und vor allem dieses Video, das offenbar in Deutschland abgedreht wurde, erkennbar am Händlerkennzeichen des Porsches, den gut ausgebauten Autobahnen, dem weißblauen Himmel und der prominent in Szene gesetzten Flagge. Klingt langweilig? Okay, stellt Euch einfach als Dreingabe einen Hippie im Stringtanga, einen pinken Gummi-Weihnachtsbaum eine Sonnenbank und allerhand eigenartige Rituale vor.

Mr. Little Jeans – Runaway
Wir bleiben im Genre: Auch Mr. Little Jeans macht an Eighties-Basslinien entlangklöppelnden Dancewavepopirgendwas. Die in Los Angeles lebende Norwegerin veröffentlichte bisher eine Hand voll Singles und eine ganz nette Coverversion von „Single Ladies“.  Den Clip zu ihrem neuen Track „Runaway“ (ja, im Video rennt jemand weg, aber nicht nur) ließ sie von Zach Shields abdrehen. Notiz am Rande: Der wiederum spielte übrigens mal mit Ryan Gosling in der Band Dead Man’s Bones.

Koria Kitten Riot – Playing Truant
Neulich in Kreuzberg, in einem Tonstudio in der Nähe vom Schlesischen Tor: Abendliches Zusammentreffen mit zwei, drei Dutzend freundlichen Menschen, es gibt Bier und Red-Bull-Cola. Und irgendwann sitzen Koria Kitten Riot in der Ecke und spielen ihre kleinen, großen Lieder. War schön. Um so schöner ist es jetzt, das zweite Video der Finnen zu sehen: In „Playing Truant“ marschieren zwei eng verbundene Damen durch die nächtliche Walachei, ab und zu marschieren Kapuzenmänner vorbei. Düstere Geschichte mit verblüffendem Ende.

Munk feat. Peaches – You Can’t Run From My Love
Die „Casblanca Reworks“ aus dem Hause Gomma gehen in die zweite Runde. Wie zuvor schon der Clip zu „Maniac“ bedient sich auch „You Can’t Run From My Love“ intensiv bei der Bildsprache der 70er-Jahre. Hauptmotive: ein Mädchen, das eine sehr schöne Unterhose trägt. Und ein Pony. Das steht einmal – nein, nicht im Flur, sondern im Jugendzimmer. Insgesamt einigermaßen bizarr, aber auch anheimelnd.

SBTRKT – Hold On
Ein Ende, das ziemlich definitiv erscheint. Einsamkeit. Rat- und Rastlosigkeit. Die Macht der Einbildung.  Und das alles in der Einöde der Vorstadt. Im Video zu „Hold On“ wird der Song von passgenauen Bildern begleitet. Regie führte Sam Pilling, der selbiges zuletzt auch bei den Clips zu Ushers „Climax“ und WU LYFs „We Bros“ tat.


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