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„Tour d’Amour“: Kulturbranche sammelt für Notleidende

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Durch Covid-19 liegen weite Teile der Kulturbranche seit Monaten brach. Einige Vertreter*innen möchten ihre Kräfte nun zu einer „Tour d’Amour“ bündeln und die freien Kapazitäten nutzen, um ein ganz praktisches Zeichen der Solidarität zu setzen: Am Samstag, den 27. März 2021, nehmen sechs Clubs in Deutschland einen ganzen Tag Sachspenden für Geflüchtete entgegen. Die Spenden werden dann von jenen Vans, Nightlinern und Reisebussen eingeladen, die im Post-Covid-Zeitalter Musiker*innen als Tourfahrzeuge dienten. Schließlich werden die Güter an die Initiative „GrenzenloseHilfe.de“ übergeben.

Spenden können in sechs Clubs abgegeben werden

Im ://about.blank in Berlin, dem Hafenklang in Hamburg, dem Werk 2 in Leipzig, dem Volksbad in Flensburg, dem Schlachthof in Wiesbaden und dem ZAKK in Düsseldorf können die Spenden jeweils von 12 bis 18 Uhr abgegeben werden. In enger Kooperation mit NGOs vor Ort wurden Bedarfslisten erstellt, die auf der Webseite eingesehen werden können. Ferner kann die Aktion auch mit Geldspenden unterstützt werden, mit denen unter anderem die Spritkosten abgedeckt und Corona-Tests finanziert werden.

Aktion wird von über 100 Künstler*innen unterstützt

Unter dem Oberbegriff „Artists4HumanRights“ wird die „Tour D’amour“ auch von über 100 Künstler*innen diverser Genres getragen, darunter Thees Uhlmann, Tocotronic, Deichkind, Keke, Mine, Ebow und Fynn Kliemann. Die Initiative richtet zudem konkrete Forderungen an die Politik – und macht das Angebot, gegebenenfalls Tourbusse für die Reise von Geflüchteten in die EU zur Verfügung zu stellen.

 

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