Highlight: Weder Idles noch die Arctic Monkeys: Eure Lieblingsband des Jahres 2018 ist…

„Kosmos Chemnitz – Wir bleiben mehr“: So bunt war das Festival gegen Fremdenhass

Unter dem Motto „Wir bleiben mehr“ hat der Kosmos Chemnitz am 4. Juli ein abwechslungsreiches kostenloses Kunst- und Kulturfestival in der Chemnitzer Innenstadt organisiert. Mit dabei waren Künstler wie Herbert Grönemeyer, Alligatoah und Tocotronic.

Wir haben für Euch die besten Eindrücke von der ersten Ausgabe des Festivals gegen Fremdenhass gesammelt.

So vielfältig war das Festivalprogramm

Schon im Vorfeld wurde von Kraftklub  für den guten Zweck ordentlich die Werbetrommel gerührt

Und auch Herbert Grönemeyer hatte im Vorfeld einiges zu sagen…

…und startete sein Konzert dann auch passenderweise mit „Neuland“

Bei „Männer“ und „Mensch“ waren dann schließlich alle voll dabei

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@herbertgroenemeyer #wirbleibenmehr

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Wenn Musik Jung und Alt miteinander verbindet

Hier noch einige Bilder vom Auftritt

Und das war Grönemeyers Ansage

Auch dabei: Tocotronic

 

Alligatoah und Kraftklubs Felix Brummer kamen ganz in Gelb

Und Fatoni sorgte für Bewegung

Joris gab seinen Radio-Hit „Du (Hey, Hey, Hey!)“ zum Besten

Eine ganz besondere Stimmung herrschte aber bei Omar Soleymans Auftritt

Schön bunt war es in Chemnitz

Auch die Besucher haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen

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#wirbleibenmehr Als im letzten Jahr Rechtspopulisten und rechte Gruppierungen den tragischen Tod eines jungen Mannes für Ihre Zwecke ausnutzen wollten, stellten sich Chemnitzer*innen und Menschen aus der ganzen Republik mit einem klaren und starken Zeichen dem entgegen, um ein eindeutiges Statement für Demokratie und gegen Rassismus und Diskriminierung zu setzen. So traurig der Anlass von #wirsindmehr auch war, so war der 03. September 2018 aber eben auch ein Moment einer couragierten Zivilgesellschaft mit aufrichtiger Haltung und Solidarität. Dass Rassismus und Diskriminierung nicht mit nur einem Konzert gebannt werden können, sondern ein kontinuierlicher, auf ebenjener Zivilgesellschaft fußender Einsatz erforderlich ist, stand und steht außer Frage. Gerade heute ist diese Problematik aktueller denn je zuvor, denn rechter Populismus reicht weit hinein bis in bürgerliche Lager und die Parlamente. Dabei zeigt jüngst der Mord an CDU-Politiker Walter Lübcke, wie gefährlich es ist, rechtspopulistischem Denken Zugeständnisse zu machen. Doch auch etwas anderes haben die letzten Monate gezeigt: Die Zivilgesellschaft ist bereit, aufzustehen und sich zu engagieren. Bewegungen wie #wannwennnichtjetzt, #unteilbar und eben auch #wirbleibenmehr finden mehr und mehr Zuspruch. Immer mehr Menschen sprechen sich offen dafür aus, dass es in keiner Art und Weise zu akzeptieren ist, wenn Menschen ausgegrenzt, beleidigt, diskriminiert oder angegriffen werden und fordern einen umfassenden demokratischen Dialog über die Frage, wie wir als Gesellschaft gemeinsam leben wollen ein. In Chemnitz soll dieser Dialog am 04. Juli bei Kosmos Chemnitz – #wirbleibenmehr fortgeführt werden, wo nebem einem vielfältigen Kulturprogramm auch Workshops und Diskussionsveranstaltungen angeboten werden. Ein Tag der Demokratie mit einer klaren Botschaft und eine Einladung für zukünftiges Engagement und für eine demokratische Zivilgesellschaft. Kommt nach Chemnitz. Mischt Euch ein. Engagiert Euch. Es lohnt sich! Kosmos Chemnitz – #wirbleibenmehr

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Und immer mittendrin: Karl Marx

Ganz so einträchtig verlief dann aber doch nicht alles

Alles in allem schienen aber sowohl Veranstalter als auch Besucher der Festival-Premiere mit dem Event mehr als zufrieden. Es lässt sich also hoffen, dass die Veranstaltung 2020 erneut stattfindet.

Sebastian Willnow dpa
Sebastian Willnow dpa
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