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TV-Tipp: „Star Wars: Die letzten Jedi“ heute um 20.15 Uhr

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2015 beauftragten Disney und Lucasfilm Regisseur J.J. Abrams damit, die „Star Wars“-Saga potenziellen neuen Fans noch einmal komplett von vorn zu erklären und dabei eine neue Generation von Darsteller*innen einzuführen, ohne dabei jedoch die Fan-Veteran*innen der ersten Stunde zu verprellen.

„Star Wars: Die letzten Jedi“-Trailer:


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Und tatsächlich schien es zunächst, als hätte Abrams es mit „Das Erwachen der Macht“ geschafft, dem Publikum mit einem sogenannten Soft-Reboot des allerersten „Star Wars“-Films samt spannendem Cliffhanger Lust auf mehr zu machen. Dabei distanzierte er sich außerdem mit seinem Stil komplett von der Prequel-Trilogie, die Franchise-Erfinder George Lucas zwischen 1999 und 2005 ins Kino brachte und in der Spektakel über Handlung und Lichtschwertkämpfe über Emotionen gestellt wurden.

Leider konnte Rian Johnson mit „Die letzten Jedi“, dem zweiten Teil der aktuellen Trilogie, weder bei Fans noch Kritiker*innen einen ähnlichen Erfolg verzeichnen. Dieser setzt nahtlos dort an, wo der erste Teil aufhörte: In der letzten Szene von „Das Erwachen der Macht“ hatte Rey das Versteck Luke Skywalkers (Mark Hamill) gefunden, reichte dem besorgt aussehenden Jedi sein altes Lichtschwert, der dieses wortlos entgegennahm. Abrams hatte mit viel Geduld einen magischen Moment kreiert, der Fans nun zwei Jahre lang gespannt auf eine Fortsetzung warten ließ.

Wenngleich sich viele Zuschauer*innen letztlich enttäuscht von dem Sequel zeigten, lässt sich nicht abstreiten, dass Disney mit „Die letzten Jedi“ erneut ein beeindruckendes Bild- und Action-Spektakel erschaffen hat, das uns erneut in eine Welt entführt, die sich gleichermaßen vertraut und fremd anfühlt.

Am 25. Oktober 2020 bringt ProSieben die Abenteuer von Rey, Poe, Finn und Kylo Ren ins heimische Wohnzimmer. Ob Eure Kritik an dem Film bei der zweiten Betrachtung eventuell etwas weniger streng ausfällt, dürft Ihr dann selbst entscheiden.


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