Vega4


Die Musik:

Britpop reinsten Wassers.Vega4 haben offenkundig bei den frühen Oasis-Platten genauso gut aufgepasst wie bei den späten Verve-Alben. Sie kennen die Tricks von Travis und die Songs der Stereophonics. Und ihre Single „Sing“ hätte sich selbst auf dem gloriosen Embrace-Album „The Good Will Out“ ziemlich gut gemacht. Vielleicht sind Vega4 mit dieser Mischung 2002 etwas spät dran, aber fein ist ihr Album „Satellites“ trotzdem. Da sei es auch verziehen, wenn Bassist Simon Walker das Ganze vielleicht doch ein bisschen überbewertet: „Ich denke, dass wir mit unseren Songs für die Leute eine Art Soundtrack des Lebens geschrieben haben, an den sie sich hoffentlich immer erinnern werden.“ Mal sehen.

Die Künstler:

Vier Typen, vier Nationen. Sänger John McDaid stammt aus Irland, Gitarrist Bruce Gainsford aus Neuseeland, Bassist Simon Walker ist Engländer, Schlagzeuger Bryan McLellan Kanadier. McDaid und Walker teilten sich in London eine Wohnung, wo sie Songs schrieben und sich ansonsten die Ohren volljammerten. „Wir klagten uns gegenseitig unser Leid und überlegten, wie wir da rauskommen könnten“, erinnert sich John McDaid. Zusammen mit Bruce Gainsford und Bryan McLellan nahmen sie 1999 ein erstes Demo auf. Schon ein Jahr später unterschrieben sie Verträge mit verschiedenen Plattenfirmen, die dafür sorgen, dass ihr Album nun nicht nur in Amerika, Großbritannien und Deutschland, sondern auch in Frankreich, den Benelux-Ländern. Australien und Neuseeland veröffentlicht wird.

Die Texte:

Wir nannten das Album ‚Satellites‘, weil wir die Idee einfach klasse fanden, dass alles und jeder irgendwie miteinander verbunden ist, wir uns alle umeinander herumbewegen“, erklärt McDaid. „Jeder einzelne Song des Albums könnte ohne den anderen nicht existieren.“

Vega4 Satellites [Motor Music]