Videopremiere: Sivert Høyem – „Devotional“

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Madrugada-Sänger Sivert Høyem veröffentlicht sein stimmungsvolles Musikvideo zu „Devotional“ und unterstreicht seine EP-Single mit ästhetischen Visuals. MUSIKEXPRESS präsentiert das Video exklusiv. Der Track ist Teil seiner neuen EP ROSES OF NEUROSIS, welche am 12. Februar 2021 erscheint.
Bekannt für seine bemerkenswerte Stimme und fesselnde Bühnenpersönlichkeit, eroberte der norwegische Rockmusiker ehemals mit seiner Band Madrugada die Bühnen zuerst Skandinaviens und dann der Welt. Nun startet der 44-jährige auch als Solokünstler durch und entfaltet seine feinfühlige, musikalische Seite.

Ein schimmernd-sanftes Klagelied der Liebe

Zwischen eingängigen Beats und schimmernden Klängen schwebt eine geheimnisvolle Ballerina im zarten Spitzenkleid durch eine leere Bibliothek, während Høyem auf einer Schreibmaschine tippt. Høyem singt „with so much at stake/ you know how love turns to hate“, und die minimalistischen Shots schaffen Raum für seine gefühlvolle Stimme.

Bei der Ballerina handelt es sich um Grete Brunvoll, und sie gilt als älteste aktive Ballerina der Welt – geboren wurde sie am 27. Juli 1930.

Im klagenden Liebesgedicht hofft Sivert Høyem immer wieder aufs Neue: „just let it be me“ und mit dem Einsetzen des Trompetenspiels wird die Liebe zum gefährlichen Wagnis. Besonderer Gaststar ist hierbei Nils Petter Molvær an der Trompete.

Sivert Høyem – „Devotional“:

Vom ehemaligen Rocker-Klang blieb in den fünf Singles der EP jedoch nicht so viel übrig. Über seine EP sagt Høyem: „Ich weiß nicht mal, ob das, was ich da mache, wirklich Rockmusik ist“. Stattdessen lässt sich der Sänger für seine Solo-Projekte insbesondere von Leonard Cohen inspirieren.
ROSES OF NEUROSIS Artwork
Die gesamte EP wurde in Oslo geschrieben und produziert. Bei der Produktion wirkte außerdem Høyems musikalischer Hauptpartner Christer Knutsen mit.

Sivert Høyem zum „Devotional“-Video:

„We shot the video at the now abandoned Deichman Hovedbibliotek, Oslo’s old main library, just before Christmas. The most important thing for us was to make something that matched the mood and pace of the song. I think the space contributes greatly to the atmosphere, not to mention Grethe Brunvoll, the 93 year-old ballerina, who came in and just blew us all away. I had to lose my beard for the bit with the scary white face, which freaked my kids out at first. I’m growing it back now and it’s never going off again.“


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