Spezial-Abo

WTF: Morrissey verkauft Alben von Bowie, Reed und Co. – mit seinem Autogramm darauf

von

Gerade erst sorgte Morrissey für Schlagzeilen, weil er seine Nordamerika-Tour am 26. Oktober 2019 mit einem gewohnt provokanten Statement beendet hatte. Bei seiner „Hollywood Bowl“-Show in Los Angeles trug der ehemalige The-Smiths-Frontmann ein schwarzes T-Shirt mit der Aufschrift „Fuck The Guardian“ und zeigte der britischen Tageszeitung so den sinnbildlichen Mittelfinger. Das Shirt gab auch am offiziellen Merchandise-Stand zu kaufen – neben anderen Merkwürdigkeiten aus dem Hause Morrissey.


An dieser Stelle findest du Inhalte von Instagram

Um mit Inhalten von Instagram zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.
Socials aktivieren

Morrissey verkaufte, neben einigen seiner eigenen Soloalben, Exemplare von Platten seiner Lieblingskünstler, die er selbst signiert hatte – darunter auch David Bowies ALADDIN SANE, Patti Smiths HORSES und Lou Reeds TRANSFORMER. Das besonders Wahnwitzige daran: Alle Alben waren für schlappe 300 US-Dollar im Angebot.

Morrissey war zuletzt unter anderem dafür kritisiert worden, bei öffentlichen Auftritten einen „For Britain“-Anstecker getragen zu haben. Bereits kurz nach einem dieser kontroversen Auftritte bei Late-Night-Host Jimmy Fallon waren Werbeplakate für Morrisseys neues Album CALIFORNIA SON von S-Bahn-Stationen entfernt und sämtliche Alben des Ex-The-Smiths-Sängers aus dem Sortiment des ältesten Plattenladens der Welt „Spillers Records“ in Cardiff entfernt worden.

Schon seit Jahren katapultiert sich Morrissey mit seinem provokanten Aussagen immer wieder ins gesellschaftliche Abseits. So machte er 2018 Schlagzeilen, als er behauptete, Halal-Fleisch könne nur von Vertretern der Terrororganisation ISIS in Auftrag gegeben werden.

Des Weiteren bezeichnete der Musiker das chinesische Volk als eine „Subspezies“, Hitler als einen Vertreter des Linken Flügels, und machte sich über Londons Bürgermeister Sadiq Khans Akzent lustig.


Martin Scorsese arbeitet an Dokumentation über „New York Dolls“-Sänger David Johansen
Weiterlesen