„Was ist mein Leben?“ – Xav Trudeau und seine Mentorin Katy Perry
Er schickt ihr Songs, sie gibt direktes Feedback: Wie Katy Perry dem Trudeau-Sohn Xav beim Start seiner Musik-Karriere zur Seite steht.
Der 18-jährige Xavier „Xav“ Trudeau arbeitet an seiner eigenen Musikkarriere und rückt damit zunehmend ins öffentliche Interesse. Als Sohn des ehemaligen kanadischen Premierministers ist sein Name vielen bereits vertraut. Dass sein Vater mit Katy Perry liiert ist, erweist sich dabei auch für seine musikalische Entwicklung als praktisch: Sie begleitet ihn derzeit als Mentorin.
Die bislang detailliertesten Einblicke lieferte Xav in der Podcast-Show „Can’t Be Censored“. Moderiert wird sie von den kanadischen Journalisten Travis Dhanraj und Karman Wong. Dort sprach er offen über Musik, Öffentlichkeit und Perrys Rolle in seinem kreativen Prozess. „Wenn ich richtig happy bin mit einem Song, schicke ich ihn ihr“, erklärt er. „Sie ist immer offen und ehrlich und sagt mir, was ich noch ändern soll.“
Der Tonfall wirkt erstaunlich nüchtern für eine Konstellation, die außergewöhnlicher kaum sein könnte. Perrys Feedback scheint für ihn längst Teil seines Alltags zu sein – weniger Celebrity-Moment, mehr Arbeitsbeziehung.
Wer ist Xav – und was macht er musikalisch?
Xav, bürgerlich Xavier James Trudeau, tritt seit 2025 unter seinem Künstlernamen auf. Stilistisch bewegt er sich im zeitgenössischen R&B mit Einflüssen aus Trap und Alternative-Pop. Seine bisherigen Releases wie „Til The Nights Done“ und „Back Me Up“ setzen auf atmosphärische Produktionen, reduzierte Beats und eine melancholische Grundstimmung. Deutlich hörbar orientiert sich der Politiker-Sohn an Artists wie Drake und Don Toliver.
Er schreibt selbst, produziert mit und ist bei einem kanadischen Indie-Label unter Vertrag. Erste Releases haben ihm mediale Sichtbarkeit verschafft – ein kommerzieller Durchbruch steht jedoch noch aus.
Inhaltlich kreisen seine Songs um Selbstfindung, Beziehungen und das Aufwachsen im öffentlichen Blick. Diese Themen transportiert er mit einer bewusst zurückgenommenen, teils fast fragilen Vocal-Performance.
Mentorin Katy Perry
Im Podcast zeichnet Xav ein klares Bild von Perrys Rolle: keine überhöhte Starfigur, sondern eine direkte, pragmatische Ansprechpartnerin. „Sie ist super nett. Super bodenständig“, sagt er.
Dass diese Dynamik funktioniert, hängt offenbar auch mit der familiären Situation zusammen. Er betont mehrfach, dass für ihn vor allem zählt, „dass mein Vater happy ist“. Die Kehrseite dieser Konstellation ist die permanente mediale Aufmerksamkeit. Sein Leben beschreibt er selbst als „manchmal so verrückt“ – und fügt ein „Was ist mein Leben?“ hinzu.
Während viele Nachwuchskünstler:innen um Sichtbarkeit kämpfen, muss Xav lernen, sie zu kontrollieren.






