Highlight: Serien wie „13 Reasons Why“: Diese Serien erzählen von Außenseitern und sozialem Druck

Zu kontrovers: Netflix ändert oft kritisierte Szene aus „13 Reasons Why“

2017 polarisierte Netflix mit der expliziten Darstellung des Suizides der Hauptfigur Hannah Baker aus der Netflix-Serie „Tote Mädchen lügen nicht“. Nach anhaltender Kritik wurde diese Szene nun umgeschnitten.

Thematisch behandelt die Serie die fiktive Geschichte der 17-jährigen Hannah Baker und der Aufarbeitung ihres Suizids. Dieser wird in der Serie deutlich dargestellt und warf danach immer wieder die Frage auf, wie explizit Serien eine solche Thematik darstellen dürfen. In der Vorbereitung auf die dritte Staffel haben sich die Produzenten, in Rücksprache mit Ärzten, darauf geeinigt, die oft kritisierte Szene aus der ersten Staffel zu entfernen und eine deutlich harmlosere Variante zu zeigen.

Anstelle der vorherigen Szene, ist nun die Hauptdarstellerin zu sehen, wie sie sich vor dem Suizid im Spiegel betrachtet. Anschließend sieht man die Reaktionen ihrer Eltern über die – bereits geschehenen Ereignisse.

Die dritte Staffel wurde bereits angekündigt und soll voraussichtlich im Oktober 2019 erscheinen.

Wer Suizidgedanken hat, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits das Sprechen dabei, die Gedanken zumindest vorübergehend auszuräumen. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist oder sich um nahestehende Personen sorgt, kann sich – auch anonym – an die Telefonseelsorge wenden: Sie bietet schnelle Hilfe an und vermittelt Ärzte, Beratungsstellen oder Kliniken unter der Nummer 0800/111 01 11.


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