11 The Rocky Horror Picture Show

1975; Regie: Jim Sharman

It’s just a jump to the left: Die Verfilmung des experimentellen englischen Musicals „The Rocky Horror Show“ ist einer der bizarrsten B-Movies, die sich je im Mainstream durchsetzten. Die kuriose Parodie auf Horror und SciFi-Filme, die mit Mini mal-Budget (etwa 1,2 Mio. Dollar) produziert wurde, floppte zunächst, entwickelte sich dann aber als „Midnight Movie“ zum Sensationserfolg. Der“Kriminologe“, der als seriöser Erzähler durch den Klamauk führt, die exzentrischen Figuren (geschminkt von Make-Up-Artist Pierre LaRoche,der 1973 den ALADDIN SANE-Blitz in Bowies Gesicht malte) und vor allem die von Richard O’Brien (Riff Raff) geschriebene Musik haben dem noch immer gezeigten Klassiker die offiziell längste Kinolaufzeit beschert.

Szenenapplaus: Dr. Frank-N-Furter schwebt mit dem Rücken zu uns im Aufzug herab. Großaufnahme eines im Takt stampfenden High Heels. Janet schreit auf, Frank wirbelt herum, reißt das Gitter auf und heißt unser Paar auf seine Art willkommen.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.