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5 Bands, auf die wir uns beim Lollapalooza Berlin 2017 besonders freuen

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Das Warten dürfte sich gelohnt haben: Bis Anfang Februar ließen sich die Veranstalter Zeit, Line-up und neue Location des Lollapalooza Berlin 2017 anzukündigen. Nachdem das Festival sein Europadebüt 2015 auf dem Flughafen Tempelhof feierte und 2016 einmalig im Treptower Park und damit zweimal inmitten der Hauptstadt stattfand, hat es in diesem Jahr eine neue Heimat vor den Toren Berlins gefunden. Immerhin mit einem vielversprechenden Line-up: Auf der Trabrennbahn Hoppegarten in Brandenburg treten am 9. und 10. September Mumford & Sons und die Foo Fighters als Headliner auf, außerdem wurden Shows von u.a. Hardwell, Marteria, Cro, AnnenMayKantereit und Westbam angekündigt.

Mit diesen Namen wird das Lollapalooza Festival Berlin auch 2017 ein Zuschauermagnet werden und steckt gleichzeitig einmal mehr sein Feld zwischen Rock, Pop, Electro, Indie und EDM fest. Es sind aber, wie immer, nicht die Headliner allein, die ein Line-up interessant machen. Hier sind fünf Acts, die ebenfalls beim Lollapalooza Berlin 2017 auftreten werden und die man sich ruhig mal (wieder) geben sollte:

Wanda

Unser Kollege Reiner Reitsamer wusste es schon vor allen anderen: „Vom Hornbrillenträger bis zum Toten-Hosen-Fan erreicht diese Band gerade jeden“, schrieb er nach dem ersten Berlin-Konzert der fünf Österreicher. Jetzt, zwei Jahre später, ist die „Bauchband mit Arbeiterklasse-Charme“, trotz großer Festival-Auftritte bei Hurricane & Co. immer noch nicht im Musik-Establishment angekommen. Man nimmt Marco Michael Wanda seine euphorisierten Posen und glückseligen Danksagungen ans Publikum immer noch ab. Die Zeiten, als die zerrissenen Jeans Ausdruck viel zu niedriger Gagen waren, sind vorbei, doch die Band behält die alten Klamotten und die damit verbundene Attitüde auch auf den großen Bühnen an. Deshalb sollte man sich die Wiener unbedingt anschauen. Und weil sie ein neues Album namens NIENTE im Kofferraum dabei haben. (am)

Rudimental

Zugegeben, musikalisch befinden wir uns bei dieser Band nicht im Kernbereich des ME-Universums. Aber die Liveshow der Londoner Drum’n’Bass-Band sollte man sich trotzdem unbedingt mal anschauen, denn die Energie, die das Kollektiv auf der Rennbahn Hoppegarten entladen wird, bringen sonst wahrscheinlich nicht einmal die besten Rennpferde auf den Rasen. (am)

Django Django

Unser Album des Jahres 2012 kam von ihnen: Ihr Debüt DJANGO DJANGO markierte nicht nur die Rückkehr des Art Rock auf die Bühne der Hipstermusiken, sondern es hätte auch die Renaissance von intelligenter gitarrenorientierter Musik nach sich ziehen können. Drei Jahre später, auf ihrem Zweitwerk BORN UNDER SATURN, hatte „der Gemischtwarenladen des Art Pop sein Sortiment um ein paar hübsche Produkte erweitert.“ Da die Hits aber fehlten, sind wir umso gespannter: Habt Ihr ein paar neue geschrieben und bringt sie live unters Fanvolk, liebe Djangos? Das wär’ ja was! (fs)

The xx

Seit inzwischen vier Jahren haben The xx nicht mehr bei einem Festival in Deutschland gespielt, trotzdem sind die Erinnerungen an das Day+Night-Festival im Berliner Spreepark noch nicht verblasst. Die Laser-Show brannte eine vertraute und doch melancholische Stimmung der Musik von The xx direkt ins Herz des Open-Air-Publikums. Gerne auch 2017 wieder, beim Lollapalooza-Festival in Berlin, mit ihrem tollen aktuellen Album I SEE YOU. (am)

Beatsteaks

Schon 2015, auf dem Tempelhofer Feld, wussten die Beatsteaks ihren Lollapalooza-Auftritt als das Heimspiel zu verbuchen, das es für die fünf Berliner war. Kollege Götz befand damals: „Die Beatbuletten füllen diese 60 Minuten mit RockRockRock aus bis zu drei Gitarren, mit der am gewaltigsten donnernden Rhythmusgruppe im Hauptprogramm, mit einem Sänger, der trotz verfeinerter Technik, die er auf neueren (Disco!-)Songs wie „Gentleman Of The Year“ vorführt, nicht vergessen hat, wo der Punkrock-Shouter den Druck herholt. Aber auch mit genug Ohrwurmmelodien, um auf dem poppigen Lollapalooza nicht unangenehm aufzufallen.“

Und Hand aufs Herz: Nichts anderes erwarten wir auch dieses Jahr von den Beatsteaks. Pogo-Kreise zu „Let Me In“, kollektives Hochgehüpfe zu „I Don´t Care As Long As You Sing“. Ein paar neue Songs, von denen die Beatsteaks auf ihrem neuen Album YOURS schließlich genug haben. Vor allem aber: 60 Minuten RockRockRock mit Berliner Herz und Schnauze. (fs)

Garantiert auch sehenswert: Roosevelt, London Grammar, Michael Kiwanuka, Metronomy, Two Door Cinema Club, Bear’s Den und so weiter…

Das Lollapalooza Festival Berlin 2017 findet am 9. und 10. September 2017 auf der Trabrennbahn Hoppegarten statt. Hier alle Infos, die Ihr braucht:

Lollapalooza Festival Berlin 2017: Alle Infos zum Festival mit The xx, Foo Fighters und mehr

Lollapalooza Berlin 2017: Der Spielplan ist online

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