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80er-Jahre-Star Ricky Schroder glaubt, die Foo Fighters seien von der Pharmaindustrie gekauft

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Als die Foo Fighters am vergangenen Mittwoch (16. Juni) in der kalifornischen Kleinstadt Agoura Hills ein intimes Konzert vor einem vollständig geimpften Publikum spielten, versammelten sich außerhalb der Veranstaltung ein Gruppe von Impfgegner*innen, die Dave Grohl und Co. unter anderem vorwarfen, eine neue Art der „Rassentrennung zurückbringen“ zu wollen. Unter ihnen befand sich nach Angaben des US-Magazins „Variety“ auch Ricky Schroder, der sich in den 1980er-Jahren mit der Fernsehserie „Silver Spoons“ oder Filmen wie „Der kleine Lord“ als Kinderstar etablierte.

Doch inzwischen ist der 51-jährige Schauspieler nicht nur für seine einst niedlichen Rollen bekannt. So machte Schroder zuletzt Schlagzeilen wegen häuslicher Gewalt, Kritik an der Maskenpolitik – und weil er an einen Kautionsfonds spendete, mit welchem die Freilassung des Kenosha-Todesschützen Kyle Rittenhouse erzielt werden soll. Am 25. August 2020 erschoss der damals 17-jährige Rittenhouse während eines Black-Lives-Matter-Protests in der US-Stadt Kenosha zwei Menschen. Er verwundete außerdem eine weitere Person.

Schroder glaubt: „Impfstoffe verursachen Verletzungen und den Tod“

Damit aber nicht genug: Jetzt behauptet Ricky Schroder zusammen mit den anderen Protestierenden, dass „Impfstoffe Verletzungen und den Tod verursachen.“ Seine Ablehnung gegen Impfungen verdeutlichte der 51-Jährige aber schon zwei Tage vor dem Foo-Fighters-Konzert in einem Facebook-Post. Darin teilte er ein Meme, auf welchem Grohl eine Spritze in der Hand hält und ein T-Shirt mit der Aufschrift „Pharma Sellout“ trägt (sinnesgemäß: „von der Pharmaindustrie gekauft“).

Das Meme veröffentlichte Schroder mit dem beschimpfenden Kommentar: „Dave Grohl ist ein ignoranter Punk, der eine Ohrfeige braucht, weil er Diskriminierung unterstützt. Unwissenheit gibt es in allen Formen und Größen. Kurt Cobain lacht dich, Dave, zusammen mit Millionen von Patrioten aus, du Dummkopf.“

+++ Dieser Artikel erschien zuerst auf rollingstone.de +++


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