Bad Bunny wagt den nächsten Schritt – Hauptrolle in „Porto Rico“
Bad Bunny tauscht das Mikrofon gegen die Hauptrolle
Der Rapper Bad Bunny legt keine Pause ein.
Nach dem Erfolg der Super-Bowl-Halftime-Show und dem Grammy-Gewinn für das beste Album geht es für den puerto-ricanischen Künstler direkt weiter. Diesmal darf er sein Schauspieltalent unter Beweis stellen. Er wurde für seine erste Hauptrolle gecastet und wird an der Seite bekannter Darsteller wie Javier Bardem, Edward Norton und Viggo Mortensen im Film „Porto Rico“ mitspielen.
Dies ist nicht sein erster Auftritt: Bad Bunny, bürgerlich Benito Antonio Martínez Ocasio, durfte sein schauspielerisches Können bereits in einigen Nebenrollen unter Beweis stellen – etwa in „Bullet Train“ mit Brad Pitt oder in „Caught Stealing“ mit Austin Butler.
Revolutionärer Film
Im neuen Film „Porto Rico“ wird er nun eine größere Rolle spielen. Der Film lässt sich als historisches Drama einordnen und basiert frei auf dem puerto-ricanischen Revolutionär José Maldonado Román, der im späten 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebte. Der auch als Águila Blanca (Weißer Adler) bekannte Revolutionär kämpfte gegen die Spanier, die damals die Insel Puerto Rico kolonisiert hatten.
Ikonische Vorbilder
Schauspieler Norton vergleicht den Film mit Klassikern wie „Der Pate“ (The Godfather) oder „Gangs of New York“, die mit ikonischen Figuren und Drama die Zuschauer:innen begeistern und gleichzeitig die Schattenseiten des amerikanischen Ideals verdeutlichen.
Aus der Musik zum Film
Schon seit 2023 ist der Film in Arbeit. Auch der Regisseur René Pérez Joglar kommt wie Bad Bunny aus dem Musikbusiness und war als Rapper unter dem Namen „Residente“ bekannt.
Residente erzählte der „Deadline“, er habe schon immer einen Film über seine Heimat Puerto Rico machen wollen, da Puerto Ricos Geschichte schon immer sehr kontrovers betrachtet wurde. Bis heute wird die Insel als Außengebiet der Vereinigten Staaten verwaltet.
Bad Bunny bleibt sich treu
Auch Bad Bunny ist dafür bekannt, stolz auf seine Identität und seine Heimat Puerto Rico zu sein und seine Reichweite dafür einzusetzen.
Mit dieser Rolle bestärkt Bad Bunny dies erneut, nachdem er bereits mit seiner Halbzeitshow seine politische Haltung vertreten hatte.




