Charli XCX „Music, Fashion, Film“: Wer sind diese älteren Herren?
Schwarz-Weiß statt Giftgrün: Die Symbolik hinter Charli XCX neuen Album „Music, Fashion, Film“
Charli XCX hat ihr nächstes Album „Music, Fashion, Film“ für den 24. Juli angekündigt – und der Kontrast zu „Brat“ könnte kaum deutlicher sein: Statt eines neonfarbenen Hintergrunds mit serifenloser Schrift ziert das Cover ihres neuen Werks ein Schwarz-Weiß-Foto. Darauf zu sehen sind drei ältere Männer. Springt Charli XCXs Albumszenerie jetzt vom Rave ins Altenheim? Wir erklären, wer die drei Silberrücken auf „Music, Fashion, Film“ sind und was das Cover-Art zu bedeuten hat.
R.I.P. Dancefloor – Reanimation noch möglich?
„Rock Music“ heißt die erste Single für das neue Projekt und lässt bereits erahnen, dass Charli XCX zu neuen Ufern aufbricht. „Ich habe nie behauptet, ein Rockalbum zu machen“, schreibt sie auf Instagram – und ganz so klingt dieser erste Song auch nicht. Trotz dominanter Gitarren bleibt ihr elektrisch-verzerrter Sound erhalten. „I think the dance floor is dead. So now we’re making rock music“. Ob eine Reanimation noch möglich ist, wird erst der Rest ihres neuen Albums verraten.
Die Symbolsprache hinter dem Albumcover
Wer nach Indizien für Charli XCXs aktuelle musikalische und künstlerische Richtung sucht, stößt schnell auf das mysteriöse Albumcover. Wer sind die Männer im schwarzen Anzug, die wie eine Heilige Dreifaltigkeit auf der Platte thronen? Von links nach rechts reihen sich John Cale, Marc Jacobs und Martin Scorsese auf. Ersterer ist Musiker und Ex-Mitglied von Velvet Underground, Zweiterer ein bekannter (Mode-)Designer und Letzterer der Regisseur von Filmklassikern wie „Taxi Driver“ und „The Wolf of Wall Street“. Damit verkörpern die drei Männer den Albumtitel in exakt der richtigen Reihenfolge: Music, Fashion, Film. Die alten Männer sind nicht einfach „alte Männer“ – sie sind Symbole für ganze Branchen. Mit John Cale hatte Charli XCX bereits an dem Song „House“ gearbeitet, der Teil ihres Soundtrack-Albums für den Film „Wuthering Heights“ war.
Von Giftgrün zu Schwarz-Weiß
Der Albumtitel beschreibt gleichzeitig auch sie selbst: als Musikerin, als Fashion-Ikone und als Erschafferin eines Filmsoundtracks. Was die Britin mit dem neuen Kapitel vorhat, bleibt noch ihr Geheimnis. Die Erwartungen an die neue Ära sind jedoch jetzt schon hoch: Nach einem so gegenwartsbestimmenden Album wie „brat“ dürfen Fans gespannt sein, ob nach dem „brat summer“ als nächstes ein „Music, Fashion, Film“-Sommer folgt.







