Mick Jagger: „Mad Mogul“ über Elon Musk ist ein Kompliment

Auf dem neuen Rolling-Stones-Album nennt Mick Jagger Elon Musk einen „verrückten Mogul“ – jetzt erklärt er, warum das kein Seitenhieb war.

Auf „Mr. Charm“ bezeichnet Mick Jagger Elon Musk als „verrückten Mogul“. Als Angriff auf den Unternehmer sei die Zeile jedoch nicht gedacht, erklärt der Sänger der Rolling Stones.

Wem vertraut man?

Das neue Rolling-Stones-Album „Foreign Tongues“ enthält eine Zeile, die seit der Veröffentlichung für Diskussionen sorgt. Im Song „Mr. Charm“ fragt Mick Jagger, wem man eine Reise ins All anvertrauen würde: Boeing, der US-Raumfahrtbehörde NASA oder dem „verrückten Mogul Mr. Musk“.

Einige Hörer:innen verstanden die namentliche Erwähnung als Seitenhieb gegen Elon Musk. Jagger widerspricht dieser Lesart. Die Zeile sei eher ein schräg formuliertes Kompliment, sagte der Sänger in einem Interview mit der „New York Times“.

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Mick Jagger kritisiert vorschnelle Deutung der Textzeile

Jagger stört sich nach eigenen Angaben daran, dass einzelne Wörter aus dem Zusammenhang gelöst werden. Wer allein den Namen Musk und die Bezeichnung „mad mogul“ wahrnimmt, überhört die eigentliche Frage des Songs.

Ausgangspunkt des Textes war laut „New York Times“-Gespräch Mick Jaggers Kindheitswunsch, einmal zum Mars zu fliegen. Beim Schreiben dachte er darüber nach, welchem Unternehmen oder welcher Organisation er eine solche Reise heute zutrauen würde.

Dabei erinnerte er sich an den Einsatz von Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX bei der Rückkehr zweier NASA-Astronauten. Für Jagger war Musk damit derjenige, der eine Transportmöglichkeit bereitstellen konnte, als andere Stellen dazu nicht in der Lage waren. Die betreffende Passage ist deshalb anerkennender gemeint, als ihre Wortwahl zunächst vermuten lässt.

„Foreign Tongues“ ist das 25. Album der Rolling Stones

„Foreign Tongues“ erschien am 10. Juli 2026 und ist das 25. Studioalbum der Rolling Stones. Produziert wurde die Platte von Andrew Watt. Zu den Gästen gehören Paul McCartney, Robert Smith von The Cure, Steve Winwood und Chad Smith von den Red Hot Chili Peppers. Außerdem sind posthum aufgenommene Beiträge des 2021 gestorbenen Schlagzeugers Charlie Watts zu hören.

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Begleitend zum Album haben die Rolling Stones die sechsteilige Podcast-Reihe „Speaking In Tongues“ angekündigt. Darin sprechen Jagger, Keith Richards und Ronnie Wood über die Entstehung der Platte und die Geschichte der Band.

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