Autopsiebericht enthüllt neue Details über den Tod von Naya Rivera

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Nachdem „Glee“-Star Naya Rivera am 8. Juli 2020 bei einem Bootsausflug mit ihrem vierjährigen Sohn tragischerweise ums Leben kam, sind nun durch einen Autopsiebericht neue Einzelheiten über den Tod der Schauspielerin ans Licht gekommen. So legt der Bericht unter anderem dar, dass Rivera bis kurz vor ihrem Tod an einer Nasennebenhöhlenentzündung gelitten habe, die in der Vergangenheit bereits zu starken Schwindelattacken geführt hätte.

Aus dem Bericht geht hervor, dass Naya Rivera und ihr Sohn nach einem kurzen gemeinsam gezählten Countdown zunächst in der Diablo-Bucht ins Wasser sprangen, um schwimmen zu gehen. Kurz darauf half Rivera ihrem Sohn dabei, wieder ins Boot zu klettern, bevor sie selbst um Hilfe schrie und ihren Arm in die Luft streckte. Daraufhin verschwand sie im Wasser. Zudem heißt es in dem Bericht, Rivera hätte vor dem Bootsausflug darauf verzichtet, eine Schwimmweste mitzunehmen. Trotz ihrer Entscheidung habe sich der Bootsverleiher dennoch vergewissert, dass das Boot mit einer Weste ausgestattet war – sie wurde später von den Behörden gefunden.

In der Handtasche der 33-jährigen Schauspielerin entdeckten die Ermittler*innen mehrere Gegenstände. So heißt es in dem Autopsiebericht: „In der Handtasche der Verstorbenen wurden Spritzen mit einer rosa Flüssigkeit, ein Ausweis und ein ausgefüllter Rezeptzettel für Amphetamin gefunden.“ Berichten zufolge wurden auch drei Dosen „White Claw“ – ein alkoholhaltiges Mineralwasser mit Fruchtgeschmack – in der Tasche von Rivera gefunden, von denen eine der Dosen bereits leer, eine zu etwa 3/4 gefüllt und eine noch ungeöffnet war. Als relevanteste Information des Berichts geht jedoch hervor, dass die Schauspielerin bis kurz vor ihrem Tod an jenen starken Schwindelattacken gelitten hatte, die auf eine Nasennebenhöhlenentzündung zurückzuführen gewesen seien. Im Bericht hieß es, dass sich der Schwindel „verschlimmern würde, wenn sie im Wasser wäre“.

Der Todesfall von Naya Rivera reiht sich ein in eine lange Liste an tragischen Ereignissen rund um die Dramedy-Serie „Glee“, in der Rivera sechs Staffeln lang die Cheerleaderin Santana Lopez mimte. Im Jahr 2013 starb der 31-jährige Hauptdarsteller Cory Monteith an einer Überdosis Heroin und Alkohol, nur drei Monate später erlag Jim Fuller – der stellvertretende Regisseur der Serie – einem Herzfehler. Kurz darauf wurde die Produktionsassistentin Nancy Motes tot aufgefunden. Im Jahr 2018 verlor „Glee“ einen weiteren ihrer Schauspieler: Der 35-jährige „Puck“-Darsteller Mark Salling nahm sich das Leben, nachdem kinderpornografisches Bild- und Videomaterial auf seinem Computer gefunden wurde.



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