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Naya Rivera: „Glee“-Schauspielerin wurde tot aufgefunden

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Naya Riveras Leiche konnte am 13. Juli 2020, und damit am Todestag ihres „Glee“-Kollegen und Freundes Cory Monteith, im Lake Piru in Ventura Country geborgen werden. Fünf Tage zuvor wurde die Schauspielerin offiziell als vermisst gemeldet, nachdem ihr Sohn nach einem Ausflug mit seiner Mutter alleine in einem Boot treibend gefunden worden war.

Bereits am Donnerstag, den 9. Juli 2020, hatte die örtliche Polizei verkündet, dass die 33-Jährige vermutlich tot sei. Es handle sich demnach von nun an um eine Bergungs- statt einer Rettungsaktion, so die Polizeibeamt*innen. „Das Ziel ist immer noch, Ms. Rivera nach Hause zu ihrer Familie zu bringen, damit sie Abschied nehmen können“, sagte Deputy Chris Dyer zu diesem Zeitpunkt gegenüber der Presse.

Rivera hatte am Mittwoch gegen 13 Uhr mit ihrem vierjährigen Sohn ein Boot gemietet, um einen Ausflug auf den Piru im Ventura Country, Kalifornien zu unternehmen. Etwa drei Stunden später wurde der Junge alleine in dem Boot treibend gefunden, von seiner Mutter keine Spur. Riveras Sohn erzählte der Polizei, dass er und seine Mutter schwimmen gegangen seien, sie es aber nie zurück zum Boot geschafft habe, so das US-Magazin „Hollywood Reporter“. Riveras Sohn trug eine Schwimmweste, aber es wird vermutet, dass Rivera selbst keine trug.

Bei einer darauffolgenden Such- und Rettungsaktion mit Hubschraubern, Drohnen und Tauchteams konnte die Schauspielerin zunächst nicht geborgen werden. „Die Ermittler glauben, dass Rivera bei einem offenbar tragischen Unfall ertrunken ist“, erklärte der Sheriff des kalifornischen Bezirks Ventura. Dem aktuellen Ermittlungsstand zufolge wird vermutet, dass Rivera von einer starken Strömung hinweg getrieben wurde, nachdem sie ihren Sohn sicher auf dem Boot positioniert hatte – eine Aktion, die die Schauspielerin so viel Kraft gekostet haben könnte, dass sie sich selbst nicht zurück auf das Boot ziehen konnte.

Kurz nach der traurigen Neuigkeit über Riveras Tod versammelten sich ihre ehemaligen „Glee“-Kollegen am Lake Piru, um gemeinsam von ihrer Freundin Abschied zu nehmen. Ihr Tod reiht sich ein in eine lange Liste an tragischen Ereignissen rund um die Dramedy-Serie „Glee“, in der Rivera sechs Staffeln lang die Cheerleaderin Santana Lopez mimte. Im Jahr 2013 starb der 31-jährige Hauptdarsteller Cory Monteith an einer Überdosis Heroin und Alkohol, nur drei Monate später erlag Jim Fuller – der stellvertretende Regisseur der Serie – einem Herzfehler. Kurz darauf wurde die Produktionsassistentin Nancy Motes tot aufgefunden. Im Jahr 2018 verlor „Glee“ einen weiteren ihrer Schauspieler: Der 35-jährige „Puck“-Darsteller Mark Salling nahm sich das Leben, nachdem kinderpornografisches Bild- und Videomaterial auf seinem Computer gefunden wurde.

Auch auf Twitter und Co. haben sich inzwischen zahlreiche prominente Freund*innen und Kolleg*innen zu Wort gemeldet, um der verstorbenen Schauspielerin und Mutter zu gedenken:


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