Billie Eilish ertrinkt fast im neuen Video zu „Happier Than Ever“

Irgendwo auf halber Strecke kippt die Stimmung im Song „Happier Than Ever“. Nach dem balladesken, mehr geflüsterten als gesungenen Anfang wirkt es fast, als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Dann bratzen die Gitarren, die Drums rummsen und Billie Eilish hebt ihre Stimme bis zu einem wütenden Geschrei. Ein Laut-Leise-Spiel, das man sonst eher aus Metal und Emo kennt. Oder aber vom Pop-Punk, der ja gerade durch Acts wie WILLOW oder Machine Gun Kelly auf dem Vormarsch ist.

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Im neuen Video zum Titelsong und Albumcloser von HAPPIER THAN EVER geht auch auf halber Strecke das Licht aus. Was hier ganz wörtlich gemeint ist. Man sieht Billie Eilish erst in einem creme-farbenen Hotelzimmer, dessen Farbgebung perfekt zu ihrem Albumartwork passt. Aber dann flackern die Lampen, sie reißt die Tür auf und die Nacht und die Flut brechen herein. Was natürlich ein aus Film und Fernsehen bekanntes Motiv ist, aber gerade hierzulande doch ein wenig ungünstig getimed wirkt.

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