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„Black Lives Matter“-Demo: Michael B. Jordan fordert mehr Engagement von der Filmbranche

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Nach dem Tod von George Floyd durch Polizeigewalt gehen die Proteste auf der ganzen Welt weiter. Am Samstag versammelten sich wieder unzählige Demonstrant*innen in Los Angeles, um ein Zeichen gegen Rassendiskriminierung und Polizeigewalt zu setzen. Unter den Teilnehmer*innen war auch der Schauspieler Michael B. Jordan. Während der „Black Lives Matter“-Demo ergriff er das Wort und appellierte an die Filmbranche, speziell an Agenturen und Studios, „mehr in schwarze Mitarbeiter zu investieren“. Sie müssten seiner Meinung nach mehr Einsatz zeigen und so für mehr Diversität und Sichtbarkeit sorgen.

Außerdem erklärte der 33-Jährige, dass man nicht nachlässig werden dürfe und sich Gehör verschaffen müsse, solange die Rassendiskrimierung nicht weniger werde. In seiner Ansprache kam der Mime auf seine Rollen und ihren nachhaltigen Einfluss auf ihn zu sprechen. Insbesondere „Nächster Halt: Fruitvale Station“ würde ihn nicht mehr loslassen. In dem Werk spielte er den 22-jährigen Grant, der 2009 von einem Polizisten erschossen wurde. Grant zu spielen, habe ihm ermöglicht, „den Schmerz seiner Familie, seiner Tochter, seiner Mutter zu spüren.“ Mit einem Megafon in der Menge stehend erzählte Jordan dann weiter: „Damit habe ich sehr lange Zeit gelebt und es lastet noch immer auf mir.“

Michael B. Jordan ist nicht der einzige Prominente, der an den „Black Lives Matter-Protesten teilnimmt. Sein Kollege, der „Star Wars“-Darsteller John Boyega machte mit seiner emotionalen Ansprache während einer Demo in London von sich Reden. Dabei sagte er: „Schwarze Leben haben immer eine Rolle gespielt. Wir sind immer wichtig gewesen. Wir haben immer etwas bedeutet.“ Lest hier mehr dazu.


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