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Corona-Krise: Kanye West spendet an Wohltätigkeitsorganisationen

US-Rapper Kanye West hat an Wohltätigkeitsorganisationen in Los Angeles und seiner Heimatstadt Chicago gespendet, um ältere Menschen, Familien und Kinder, die von dem Coronavirus-Ausbruch betroffen sind, mit Mahlzeiten zu versorgen.

In Chicago spendete West an „We Women Empowered“. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie arbeitet die Wohltätigkeitsorganisation täglich daran, alle älteren Menschen, Kinder und Familien, die aktuell nicht das Haus verlassen dürfen, mit Mahlzeiten zu versorgen. Täglich werden drei Mahlzeiten zubereitet und an alle Stadtteile im südlichen Teil von Chicago geliefert.

„We Women Empowered“-Gründerin Josephine „Mother“ Wade äußert sich zu Wests Spende wie folgt: „Als ich heute diesen Anruf erhielt, dass Kanye West den älteren Menschen in Chicago helfen wolle und er sich seine Heimatstadt in der South Side – seinem alten Viertel – ausgesucht hatte, fehlten mir die Worte. Und mit einem einzigen Telefonanruf, innerhalb eines Augenblicks, wurde unsere Welt verändert.“

Die zweite Organisation, die sich der Rapper für seine Spende ausgesucht hat, ist „The Dream Center“ in Los Angeles. Die Organisation ist derzeit an sieben Tagen in der Woche elf Stunden am Tag geöffnet und bietet den vom Coronavirus-Ausbruch betroffenen Menschen in Los Angeles einen „Drive-Thru“-Mahlzeitendienst an. Es ist einer der einzigen Anbieter von Lebensmitteln in Los Angeles, der in der Lage ist, den aktuellen Tagesbedarf zu decken und gleichzeitig die notwendigen Einschränkungen und den Zugang zu gewährleisten. Aktuell liefert „The Dream Center“ täglich 7.000 Mahlzeiten pro Tag an Menschen in Not. Es wird erwartet, dass „The Dream Center“ Dank Wests Spende bald hunderttausende Mahlzeiten an Kinder und ältere Menschen verteilen kann.

Die sich weltweit ausbreitende Corona-Pandemie hat in den vergangenen Tagen große Auswirkungen auf das Alltagsleben vieler Menschen sowie die Kultur- und Musikbranche gehabt: Große Festivals wie das Coachella, das Lollapalooza in Chile und Argentinien sowie das Glastonbury wurden auf Eis gelegt, Musiker*innen wie Rage Against The Machine und Billie Eilish mussten ihre Tournee verschieben und alle Groß- und Kulturveranstaltungen wurden gestrichen. Dafür beginnen immer mehr Künstler*innen wie Chris Martin oder John Legend Konzerte via Livestream zu geben, und über die Streaming-Plattform „United We Stream“ können Zuschauer virtuell noch Teil des Berliner Nachtlebens sein.



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