Courtney Love enthüllt, im vergangenen Jahr fast gestorben zu sein

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Im vergangenen Jahr wurde bei Courtney Love Anämie diagnostiziert. Nun enthüllt die 56-Jährige, dass sie bei ihrem Krankenhausaufenthalt beinahe gestorben wäre. Bei der Krankheit wird ein Mangel an roten Blutkörperchen festgestellt.

Auf ihrem Instagram-Kanal schreibt Love: „Leute, ich war traurig und extrem krank. Geschwächt, in unbeschreiblichen Schmerzen und im August mit 97 Pfund (ungefähr 44 Kilogramm, Anm.) fast im Krankenhaus an Blutarmut gestorben.“

Zudem erzählt sie von der klischierten, nachteiligen Behandlung, die sie erfuhr: „Ich wurde 9 Monate lang von vielen schlecht ausgerüsteten Ärzten, rückständigen Ärzten und Quacksalbern stigmatisiert, weil ich süchtig war. Während ich unter lähmenden akuten Schmerzen litt. Dann traf ich den empathischsten und weisesten Schmerztherapeuten. Ich bin so dankbar!“

„Ich dachte, dass ich dieses Mal sicher gebrochen bin. Aber ich bin ok! Ich bin gerade aufgewacht und bin noch sehr schwach. Ich werde bald wieder stark sein! Nicht wie immer, denn dies ist die Zeit, um sanft zu sein und keine Energie an Wut etc. zu verschwenden“, schreibt Courtney Love weiter. Diesbezüglich erzählt sie auch, dass ihre neue Stärke mit zunehmender Weisheit wie auch Empathie für Menschen komme, die ebenfalls an körperliche Krankheiten leiden.

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Erst Anfang des Jahres erzählte Love, dass sie sich im Nachhinein und bis heute zutiefst für ihr Soloalbum AMERICA’S SWEETHEART aus dem Jahr 2004 schäme.

Ihre Musik-Karriere begann bereits im Jahr 1989, als sie die Grunge-Band Hole gründete. PRETTY ON THE INSIDE, das erste Album der Band, debütierte daraufhin im Jahr 1991. Das zweite Album LIVE THROUGH THIS erschien im Jahr 1994, fünf Tage bevor sich Kurt Cobain das Leben nahm. Zudem schaffte es das Album auf Platz 39 der deutschen Charts.

Nach einem weiteren Album lösten sich Hole im Jahr 2002 auf, bis sie mit NOBODY’S DAUGHTER im Jahr 2010 ihr Comeback feierten.


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