Highlight: Die 50 besten Alben des Jahres 2016

Elon Musk schießt David Bowies Musik zum Mars

Man mag von Elon Musk halten, was man will, aber er hat definitiv ein Händchen für ausgeklügelte PR. Auch wenn er in letzter Zeit eher mit Flammenwerfern von sich reden machte (haben wir schon erwähnt, das Musk einen Hang zum Dramatischen hat?), sein eigentliches Herzensprojekt ist sein Raumfahrtunternehmen SpaceX. Mit dem will er nicht nur Tourismus und eine Gesellschaft auf dem Mars etablieren, sondern auch Geschichte schreiben will  – und zwar mit David Bowie.

Das Ganze ist eher ein riesengroßer Promo-Clou, aber Musks Plan ist folgender: Mit Hilfe einer Falcon-Heavy-Rakete soll ein Tesla Roadster in die Umlaufbahn des Mars geschossen werden. Wenn das klappt und nichts explodiert, könnte das E-Auto für Milliarden Jahre dort seine Kreise ziehen. Was Bowie damit zu tun hat? Im Tesla wird in Endlosschleife angeblich Bowies „Space Oddity“ gespielt. Ja, richtig, der Song über einen Astronauten gefangen in der Unendlichkeit des Alls.

Wir wissen, dass es keinen Schall im Weltall gibt, also wird wohl kein Marsianer Bowie hören können. Aber die Vorstellung passt doch irgendwie zum Moment. Im Gegensatz zum lautlosen „Space Oddity“ im Mars-Tesla, hat Elon Musk eine Animation des Projektes auf YouTube gestellt. Untermalt von David Bowies „Life on Mars“. Passt irgendwie besser, finden wir.


Mit Bowie-Special, Sudan Archives, Voodoo Jürgens, Falco, Beck und Rechts-Rap: Der neue Musikexpress – jetzt am Kiosk!
Weiterlesen