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ME 9/15

Der neue Musikexpress mit (sehr) großem Vinyl-Special, Foals, Schnipo Schranke u.v.m. – jetzt am Kiosk und im App Store!

Vinyl lebt! – Das (sehr) große Vinyl-Special mit Interviews, Analysen, Reportagen sowie jeder Menge Fakten und Kuriositäten auf 58 Seiten!

Die Schallplatte. Ein Anachronismus aus dem letzten Jahrhundert. Unpraktisch, unflexibel, und wenn sie einen Kratzer bekommt, springt sie. Und doch sorgen immer mehr Musikhörer dafür, dass sie seit einiger Zeit ein ungeahntes Comeback hinlegt und die Schallplattenpressen kaum mehr hinterher kommen. Warum ist das so? Wir waren an diesen Pressen, haben Jack Whites Liebhaberlabel Third Man Records besucht, mit Menschen diskutiert, die auf das Format schwören, und anhand von Zahlen und Fakten den Boom genauer untersucht. Wir haben uns durch die Geschichte der Schallplatte gearbeitet, einen Hörtest durchgeführt und sogar für einen Nachmittag in einem Plattenladen ausgeholfen. Und dann haben wir aus all dem und noch viel mehr das größte Vinyl-Special weit und breit zusammengebaut. Schließlich geht es um den rock‘n‘rolligsten Tonträger überhaupt: die Schallplatte.

Interview mit Kamasi Washington: „Du bist nicht weiß und ich bin nicht schwarz“

Musikexpress9_8Kamasi Washington ist mit THE EPIC ein wahrhaft epischer Erfolg geglückt. Es ist das Album der Stunde, obwohl es drei Stunden dauert – und erstmals seit Generationen klingt Jazz wieder cool. Wenn der 34-Jährige nicht gerade auf Tournee mit befreundeten Jazzern oder im Studio mit Snoop Dogg ist, lebt er mit seinen beiden Hunden Mekka und Mi’raj in Inglewood, Los Angeles. Dort liest er Bücher, spielt mit seinem Tenorsaxofon oder „Street Fighter“. Am Telefon klingt er aufgeräumt und milde, seine Rolle alsBotschafter des Jazz füllt er mit Freude aus. Da werden dann am Ende aus einem Interview von ursprünglich eingeräumten 30 Minuten doch beinahe anderthalb Stunden.

Schnipo Schranke: Blockflöte, Cello und Pisse

Musikexpress9_9Schnitzel und Pommes mit Ketchup und Mayonnaise, kurz: Schnipo Schranke. Nicht nur der Name der Band, eigentlich alles an ihr besitzt diesen leicht verstörenden Wiedererkennungswert. Der immense Vorab-Erfolg ihres gleichsam traurigen wie obszönen Indie-Chansons „Pisse“ lässt die beiden Wahlhamburgerinnen nun von ganz vorne starten. Keyboard, Schlagzeug, Gesang – und Weisheiten wie: „Im Abwasserkanal fließt keine Limonade“. Wir haben uns dem Untergang aller Sittsamkeit gestellt.



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