Spezial-Abo
🔥Die besten Sportkopfhörer im Überblick

Review

„Songwriter“: Alles, was wir aus der Doku über Ed Sheeran gelernt haben

Auf der Berlinale 2018 liefen gleich zwei Dokus über musikalische Weltstars. Während die M.I.A.-Doku „Matangi/Maya/M.I.A.“ nicht nur interessant war, sondern sogar Kontroversen anbietet, hinterlässt „Songwriter“ über Ed Sheeran ein Gefühl der totalen Leere. Zu sehen gibt es die Dokumentation trotzdem bald für ein breiteres Publikum, ab dem 28. August ist sie exklusiv bei Apple Music zu sehen.

÷ von Ed Sheeran jetzt auf Amazon kaufen

Gezeigt wird der Entstehungsprozess von Sheerans Über-Album DIVIDE, das im Frühjahr 2017 diverse Rekorde brach und den Megahit „Shape of You“ hervorbrachte. Einen Ed Sheeran außerhalb des Studios sieht man nicht, über seine Gefühlswelten, Sorgen und Beweggründe für Irgendetwas erfährt der Zuschauer überhaupt nichts.

Die denkwürdigsten Informationen und Eindrücke aus 84 Minuten „Songwriter“ haben wir hier für Euch zusammengetragen:

  • Ed Sheerans Cousin hatte die Ehre, die Doku zu filmen
  • Ed Sheerans Cousin ist ein beschissener Kameramann
  • „Is there some relationship-stuff going on in your private life right now?“ – Sheeran hat die Dialoge für seine Doku anscheinend auch geschrieben
  • Die Songs für das Album DIVIDE wurden in Kalifornien aufgenommen
  • Ed Sheeran hat einen Freund, der aussieht wie J.K. Simmons mit rotem Schnurrbart
  • Der „Songwriter“ sieht früh aus wie eine alte Frau
  • Sheeran kann wirklich angenehm singen
  • 7-8 Musiker in einem Garten in Kalifornien und niemand raucht – da stimmt was nicht
  • Dieses Making-of zum Album könnte eine Disney-Produktion sein
  • „Set the camera up here“, sagt Sheeran an einer Stelle. Und raubt damit die Hoffnung auf einen Moment, in dem er sich mal unbeobachtet fühlt und nicht der Popstar ist, der er ist.
  • Ältere Leute lachen, wenn Ed Sheeran „Fuck“ sagt. Jüngere nicht.
  • Ed Sheeran sah als Teenager aus wie ein Gespenst.
  • Aus irgendeinem Grund wird die Weltreise des Musikers im Influencer-Style zusammengeschnitten und für zwei Minuten in die Doku geworfen.
  • Ed Sheeran und sein Produzent reisen auf der Queen Mary II nach England.
  • Ed Sheeran ist bescheiden, weil er in einer Schiffskajüte Musik aufnimmt.
  • Er ist aber nicht so bescheiden, dass er auf ein derbes Chesterfield-Sofa in der Kajüte verzichten möchte.
  • Ed Sheeran trägt T-Shirts von Hooters.
  • Nach einer Stunde haben sehr viele Berlinale-Zuschauer den Saal verlassen.
  • Pro-Tipp: Schlechte Songs komplett schreiben, selbst wenn man bei Strophe eins schon merkt, dass sie schlecht sind. Dann ist man leer und kann frisch an den nächsten gehen.
  • „I don’t wanna be the male Adele, i wanne be Adele“ – Ed Sheeran.
  • „This is the peak of my songwriting“ – Ed Sheeran
  • Selbst der schlechteste Song des Musikers ist besser als diese Doku.

Dieser Artikel erschien zuerst im Februar 2018. 



Apple Music startet Radiosendung mit Rap aus Deutschland
Weiterlesen