Ed Sheerans Konzert in Düsseldorf fällt aus – Verlegung nach Gelsenkirchen


Nach Düsseldorfs Absage am Mittwoch arbeitete der Veranstalter „mit aller Kraft“ an einer Lösung – und präsentiert Ed Sheeran nun für zwei Konzerte in der Veltins-Arena.

Ed Sheerans Konzert in Düsseldorf, das dort am 22. Juli stattfinden sollte, fällt nun tatsächlich aus. SPD und FDP stimmten am Mittwoch im zuständigen Stadtratsausschuss für die Genehmigung, CDU, Grüne, Linke und Freie Wähler dagegen.

Der Veranstalter FKP Scorpio reagierte auf Facebook mit Kritik und der Bitte um weitere Geduld: „Wir sind überrascht und enttäuscht, für eine lokalpolitische Auseinandersetzung instrumentalisiert worden zu sein, die auf Eurem Rücken ausgetragen wurde.“ Man arbeite nun „mit aller Kraft“ an einer Lösung, damit Ed Sheeran irgendwann doch noch in Nordrhein-Westfalen auftreten könne. Weitere Informationen sollen folgen.

Lest hier das komplette Statement:

https://www.facebook.com/fkpscorpio/posts/10151059366414996

Die Lösung wurde nur drei Stunden später präsentiert: Ed Sheerans tritt nun in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen auf – und das gleich zweimal, am 22. und 23. Juli. FKP Scorpio erklärte:

https://www.facebook.com/fkpscorpio/posts/10151059469769996

Sicherheitsbedenken zu hoch

Das geplante Konzert von Ed Sheeran in Düsseldorf drohte bereits seit geraumer Zeit zu platzen. Es sollte eigentlich am 22. Juli auf einem großen Messeparkplatz stattfinden. 85.000 Tickets waren laut „Spiegel Online“ bereits verkauft. Das Problem war: Eine Genehmigung für das Gelände lag nicht vor. Im Stadtrat von Düsseldorf entschieden sich sowohl die Grünen als auch die CDU gegen die Veranstaltung auf dem großflächigen Parkplatz.

Man könne einige Sicherheitsbedenken in so kurzer Zeit nicht klären, hieß es aus dem Stadtrat. Die Loveparade-Katastrophe von 2010 in Duisburg im Hinterkopf, stellt sich die Frage, ob der Messeparkplatz der richtige Ort für das Konzert ist.

Das Konzert wurde zuvor von Essen nach Düsseldorf verlegt

Die Veranstaltung mit dem britischen Popstar sorgte bereits für einigen Diskussionsbedarf. Der ursprünglich Plan sah vor, das Konzert auf dem Flughafen Essen/Mülheim stattfinden zu lassen – Nistplätze von dort angesiedelten Feldlerchen und mögliche Fliegerbomben verhinderten schließlich den Auftritt. In Düsseldorf regte sich ebenfalls früh Kritik: Für das Konzert sollten Bäume gefällt werden, dagegen protestierten Umweltschützer.