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„El Camino“: So viel verrät der neue Trailer über das „Breaking Bad“-Spin-off

Nach zwei bereits erschienenen kurzen Teasern hat Netflix nun einen ersten richtigen Trailer zur bevorstehenden „Breaking Bad“-Verfilmung „El Camino“ veröffentlicht. Darin taucht ein höchst lädiert aussehender Jesse Pinkman vor Skinny Petes Haustür auf, um bei diesem Zuflucht zu suchen. Neben einem kurzen Auftritt von Jesses Freund Badger (Matt Jones) finden sich in dem rund zweiminütigen Clip eine Reihe weiterer Details über den Film.

„El Camino“ – der neue Trailer:

Während sich Jesse in einer Szene den Dreck vom Körper wäscht, erhalten wir einen Blick auf seinen erschreckend vernarbten Körper. Es ist davon auszugehen, dass diese Wunden ihm von den Mitgliedern der Nazi-Gang zugefügt wurden, als er sich Ende der fünften Staffel in deren Gefangenschaft befand.

Über die Bedeutung des im Trailer gezeigten Flusses wird ebenfalls heftig spekuliert. So erinnert dieser viele an jene Szene, in der Privatdetektiv und Tatortreiniger Mike Ehrmantraut von Walter White erschossen wird. Wo? Richtig, an einem Fluss. Nachdem Jonathan Banks zuletzt bestätigt hatte, dass auch er für „El Camino“ zurückkehren wird, hoffen viele Fans der Serie nun, dass Mike vielleicht doch noch am Leben ist. Naheliegender wäre wohl aber, dass es sich bei seinem Auftritt um einen Flashback handelt.

Ob sich Jesse auf die Suche nach Brock begibt?

In dem Trailer ist außerdem ein Foto von Jesses verstorbener Freundin Andrea (Emily Rios) sowie ihrem Sohn Brock (Ian Posada) zu sehen. Andrea wurde in der Serie von Todd Alquist (Jesse Plemons) gefoltert und ermordet, um Jesse einen grausamen Denkzettel zu verpassen, nachdem dieser versucht hatte, seiner Gefangenschaft zu entkommen. Jesse revanchierte sich in der finalen Folge, indem er Todd mit seinen Ketten erwürgt. Wird Jesse sich vielleicht auf die Suche nach dem verwaisten Brock begeben? Wir werden es sehen.

Wem gehört dieses rote Haar?

Eine weitere Szene zeigt Jesse beim Graben in der Wüste. Neben ihm liegt ein anscheinend lebloser Körper mit rotem langen Haar. Um wen es sich dabei handeln könnte und ob Jesse selbst diese Person umgebracht hat, bleibt unklar.

Dafür liegt die Vermutung nahe, dass Jesse später an einen bekannten Ort zurückkehren wird: Walter Whites Haus. Nachdem er sich mit einer Taschenlampe bewaffnet auf die anscheinend erfolglose Suche nach etwas Unbekanntem (vielleicht verstecktem Geld?) begibt, sieht man, wie Jesse frustriert seinen Kopf gegen die Wand schlägt. Das Zimmer, in dem er sich befindet, erinnert stark an das Wohnzimmer der White-Residenz.

Des Weiteren ist in dem Trailer ein Schrottplatz zu sehen, in dessen Büro ein Fahndungsfoto mit Jesses Gesicht hängt. Auf dem Tisch ruhen zwei in Stiefel eingepackte Füße, die ohne weiteres zu Old Joe (Larry Hankin) gehören könnten, der Walt und Jesse in der Vergangenheit wiederholt behilflich war.

Darauf, dass sich die Zuschauer auch auf einige Action-Sequenzen freuen können, deuten die gezeigten Gasflaschen hin. Wir erwarten einen ausgefeilten Plan á la Walt White, der in einer atemberaubenden Explosion endet. Und auch ein Stand-off zwischen Jesse und den Behörden ist wohl unumgänglich — das verspricht zumindest das Voice-over einer unbekannten Stimme am Ende des Trailers.

Ob wir mit unseren Spekulationen richtig liegen, werden wir schon ganz bald erfahren. „El Camino“ erscheint am 11. Oktober 2019 auf Netflix.

Die Serie über den an Krebs erkrankten Chemielehrer Walter White und seinen ehemaligen drogenabhängigen Schüler Jesse Pinkman, die sich im Laufe der insgesamt fünf Staffeln ein beeindruckendes Meth-Imperium aufbauen, wurde erstmals 2008 auf AMC ausgestrahlt und fand 2013 ihr gebührendes Ende. Auch das zwei Jahre später folgende Prequel-Spin-off „Better Call Saul“ erfreut sich beim internationalen Publikum großer Beliebtheit. Die Erwartungen an den nun erscheinenden „Breaking Bad“-Film sind dementsprechend enorm.

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