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„El Camino“: Diese alternativen Enden waren für den „Breaking Bad“-Film vorgesehen

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Seit dem 11. Oktober können „Breaking Bad“-Fans dank der Netflix-Fortsetzung „El Camino: Ein ‚Breaking Bad‘-Film“ endlich herausfinden, was Meth-Koch Jesse Pinkman nach dem Ende der Erfolgsserie getrieben hat. Während die Zuschauerreaktionen zum Sequel-Film auf Facebook und Co. stark auseinander gehen, haben sich nun auch Serienmacher Vince Gilligan und Schauspieler Aaron Paul erneut zu „El Camino“ geäußert und dabei verraten, dass ursprünglich einige alternative Enden für Jesses Abenteuer in Erwägung gezogen wurden.

In einem Interview mit „Entertainment Weekly“ erklärte Gilligan:

„Im Laufe der Jahre habe ich mir immer wieder die Frage gestellt, wie genau Jesse davongekommen sein könnte. Das ist nämlich wirklich keine einfache Angelegenheit. Und was, wenn er eben nicht davongekommen wäre? Was, wenn er stattdessen direkt an der nächsten Ecke gestellt und festgenommen worden wäre?“

„Einige kluge Köpfe“, darunter Gilligans Lebensgefährtin Holly Rice und „Better Call Saul“-Co-Creator Peter Gould, hätten ihm aber schließlich entschieden von dieser Idee abgeraten. Weil es sich dabei um Leute gehandelt habe, deren Instinkten er vertraue, habe sich der Regisseur schließlich gegen seine ursprüngliche Idee entschieden, worüber er inzwischen „sehr glücklich“ sei.

Pinkman-Darsteller Aaron Paul teilte in einem Interview mit dem Entertainment-Magazin außerdem, dass man darüber nachgedacht habe, dass Ende von „El Camino“ weniger offen zu gestalten. Die finale Version des Films zeigt Jesse dabei, wie er (unterbrochen von einem kurzen Flashback zu einem Gespräch mit seiner verstorbenen Freundin Jane) glücklich Richtung Alaska fährt, um dort sein neues Leben zu beginnen.

Als Teil des alternativen Endes sollte diese Fahrt jedoch von einem ganz besonderen Voice-over begleitet werden: Dem Inhalt jenes Briefes, den Jesse im Vorfeld an Andrea Cantillos inzwischen verwaisten Sohn Brock geschrieben und Staubsaugerverkäufer Ed kurz vor seinem Abschied in die Hand gedrückt hatte.

Während Paul behauptet, er habe Gilligan geschworen, niemals zu verraten, was in besagtem Brief stand, scheint er mit der Entscheidung des Drehbuchautors immerhin zufrieden zu sein:

„Der Brief an Brock war das erste überhaupt, das Vince für das Skript schrieb. (…) Der Inhalt ist herzzerreißend, wunderschön und einfach ehrlich. Aber Vince dachte sich: ‚Weißt du was? Vielleicht ist es besser, wenn es einfach ein Geheimnis bleibt.‘ Es war nicht notwendig, dass der Zuschauer den Inhalt erfährt. Er hatte Recht.“

Im Grunde habe sich Jesse einfach bei Brock entschuldigen wollen, so Paul.

„El Camino“– der Trailer:


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