Frumpy – Frumpy 2

18.

Nina hin, Nena her: Deutschlands Rocklady Nr. 1 ist und bleibt Inga Rumpf. Was u.a. daran liegt, dass ihre Stimme etwas enthält, was es nicht für Geld noch gute Worte gibt: Soul nämlich. Den hatte die Hamburgerin schon in den 6oern als Mitglied der City Preachers und erst recht als Mittzwanzigerin auf ihrem besten von vielen guten Alben: Frumpy hieß die Gruppe – Besetzung: Jean-Jacques Kravetz (keyb), Rainer Baumann (g), Carsten Bohn (dr) und Karl-Heinz Schott (bg) -, Frumpy II das Album von 1971. Vier Songs, drei davon brillanter Soulbluesrock – und der vierte, das über zehnminütige „How The Gypsy Was Born“, eine Hymne für die Ewigkeit, mit der Inga nationale die internationale Konkurrenz in Grund und Boden sang. Kein Wunder, dass Tourneen dieser Klasse-Kapelle auch im Ausland regelmäßig Triumphzügen glichen.

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