Grammys 2021: Justin Bieber sieht sein Album fehlinterpretiert

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Justin Bieber ist gleich viermal für die Grammys 2021 nominiert: Beste Solo-Performance für „Yummy“, Beste Gruppen-Performance in der Kategorie Pop für das Feature „Intentions“, Beste Country-Gruppen-Performance für seine Zusammenarbeit mit Dan+Shay und Bestes Pop-Album für CHANGES. Über die letzte Nominierung ist Bieber nicht so erfreut, die Jury habe sein jüngstes Album fälschlicher Weise als Pop kategorisiert.

Via Instagram macht sich der Star kurz nach der Bekanntmachung Luft. „I am very meticulous and intentional about my music“, schreibt er in dem offiziellen Statement. CHANGES sei immer ein R&B-Album gewesen. Dass die Jury es nicht als solches ansieht, verblüffe ihn sehr.

 

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„Ich wuchs mit einer gewissen Bewunderung für R&B-Musik auf und wünschte mir, einem Projekt nachzugehen, das diesen Sound verkörpert. Dass dieses Album nicht in diese Schublade gesteckt wurde, fühlt sich komisch an. Wenn man sich die Akkorde, die Melodien, die Vocals und HipHop-Drums ansieht, ist es zweifelsohne und unmissverständlich ein R&B-Album!“

Unverschämt will der 26-Jährige jedoch nicht wirken und lässt am Schluss anklingen, dass die Nominierung in jedem Fall eine Ehre sei und er selbst dankbar für den Respekt seiner Arbeit gegenüber. Bieber ist nicht der einzige, dem die Auswahl der Nominierungen gegen den Strich geht. Teyana Taylor prangerte an, dass die Kategorie Bestes R&B-Album wohl exklusiv für Männer bestimmt sei. Nicki Minaj ist indes noch immer empört, dass sie einst nicht als „best new artist“ nominiert wurde. „They gave it to the white man Bon Iver“, schreibt sie auf Twitter.


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