Streamingtipps

Happy New Year: Diese 12 Filme solltet Ihr zum Jahresbeginn streamen

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Lange hat man nicht mehr so sehr gehofft, dass die Neujahrswünsche in Erfüllung gehen. Unsere Streamingtipps zum Jahresbeginn geben Hoffnung und neue Perspektiven für 2021.

1. „A Long Way Down“

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Moderator Martin (Pierce Brosnan), Politiker-Tochter Jess (Imogen Poots), die alleinerziehende Mutter Maureen (Toni Collette) und Kurier J.J. (Aaron Paul) wollen das alte Jahr hinter sich lassen – und ihr Leben gleich dazu. Als sich die vier Unbekannten zufällig zur selben Zeit auf dem auserwählten Hochhausdach einfinden, schließen sie einen Pakt, statt sich vom Dach zu stürzen. Bis zum Valentinstag wollen sie aufeinander achtgeben und versuchen mit Hilfe ihrer neuen Freunde, das Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Ein Vorsatz, der viel Disziplin abverlangt!

2. „Alles eine Frage der Zeit“

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Dumme Fehler begangen? Die Vorsätze wieder nicht eingehalten? Einfach die Zeit zurückdrehen und noch einmal von vorn beginnen. Was oft als wünschenswerte Lösung aller Probleme in Betracht gezogen wird, ist für den 21-jährigen Tim (Domhnall Gleeson) Realität. Dating-Pannen und Fettnäpfchen, die sich Tim beim Kennenlernen mit Mary (Rachel McAdams) leistet, werden einfach ungeschehen gemacht und aus den Erinnerungen gelöscht. Doch das Eingreifen in kleine Alltäglichkeiten wirkt sich umso dramatischer auf eine gemeinsame Zukunft aus.

3. „Go! – Sex, Drugs & Rave’n’Roll“

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Mal wieder Lust auszugehen? Das episodenhafte Frühwerk von Regisseur Doug Liman („Die Bourne Identität“, „Mr. & Mrs Smith“) sorgt für ausgelassenen 90er-Charme, der mit Storytwists und einem unschlagbaren Soundtrack von Fat Boy Slim, Air und Massive Attack überzeugt. Katie Holmes („Dawson’s Creek“), Sarah Polley („Dawn Of The Dead”) und Timothy Olyphant („Justified“) stürzen sich in eine unvergessliche Partynacht voller Drogen, Musik und unüberlegter Entscheidungen, die ihr Leben in dieser Nacht auf den Kopf stellen. Konsequenzen? Quatsch, morgen beginnt ein neuer Tag!

4. „Peter’s Friends – Freunde sind die besten Feinde“

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Mit alten Freunden ins neue Jahr zu feiern, kann nur einen guten Start bedeuten: In diesem Irrglauben lädt Peter (Stephen Fry) seine alten Unifreunde auf sein Anwesen ein, um in Erinnerungen zu schwelgen und vergangene Zeiten wieder aufleben zu lassen. Doch die Leichtigkeit der Jugend ist der Gruppe mit zunehmendem Alter abhandengekommen. Eheprobleme, unausgesprochene Geständnisse und Peters Geheimnis hängen bleiern in der Luft und sorgen für ein schmerzhaft-ehrliches Silvester, mit dem keiner der geladenen Gäste gerechnet hat. Feinster britischer (Tragik-)Humor mit Kenneth Branagh, Emma Thompson, Hugh Laurie und Imelda Staunton.

5. „So was von da“

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Schulden, Ärger mit dem Kiez-Boss und eine letzte Feier: Für Club-Chef Oskar (Niklas Bruhn) endet das alte Jahr ziemlich beschissen. Während sein Event in vollem Gange ist, zieht sich die Schlinge um seinen Hals immer enger zu, denn der Geduldsfaden der Hamburger Schuldeneintreiber ist nicht länger als die Zündschnur einer Silvesterrakete. Basierend auf dem gleichnamigen Kultroman von Tino Hanekamp setzt Jakob Lass („Tiger Girl“) den Zeitgeist des Buches mit voller Wucht um: laut, exzessiv und das Abbild einer Generation, die alles will, spektakulär scheitert und trotzdem nicht aufgibt.

6. „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“

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Mit seiner fünften Regiearbeit flüchtet Ben Stiller („Im Zweifel glücklich“) in eine Fantasiewelt, die das Leben etwas erträglicher macht. Walter Mitty (Ben Stiller) ist introvertiert, den Schikanen seines Chefs (Adam Scott) ausgesetzt und unglücklich in Kollegin Cheryl (Kristen Wiig) verliebt. Mit dem Auftrag, einen berühmten Fotografen (Sean Penn) in Grönland aufzusuchen, macht sich Mitty auf den Weg in sein erstes großes Abenteuer, in dem die Grenzen zwischen Fantasie und Realität verschwimmen. Für ihn beginnt eine Reise, auf der die Leerstellen in seinem Alltag endlich mit Leben gefüllt werden und Mut das schönste Souvenir ist.

7. „Silver Linings“

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Der Oscar-Favorit von 2013 brilliert nicht nur mit einem aufregenden Cast um Bradley Cooper („A Star Is Born“), Jennifer Lawrence („Mother!“) oder Robert De Niro („Joker“), sondern glänzt auch mit bitteren Wahrheiten, die niemand gerne hört. Wer Fehler beseitigen will, muss an den Anfang zurück: Für den ehemaligen Lehrer Pat (Cooper) bedeutet dies, nach einem Aufenthalt in der Heilanstalt in sein Heimatkaff zurückzukehren. Als er die ebenfalls psychisch angeknackste und nymphomanische Tiffany (Lawrence) kennenlernt, scheint sich ein Silberstreif am Horizont aufzutun. Die Hoffnung auf ein normales Leben bringt jedoch viel Arbeit und Disziplin mit sich. Eigenschaften, die für Pat Fremdwörter sind.

8. „P.S. Ich liebe dich“

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Loslassen, Abschied nehmen, neu starten. Was so einfach klingt, ist noch schwerer, wenn die große Liebe involviert ist. Cecelia Ahern lieferte mit ihrem tragischen Liebesroman „P.S. Ich liebe dich“ die Vorlage für den gleichnamigen Film, in dem Hilary Swank („Away“) als Holly mit dem Tod ihres Liebsten kämpft. Ihr Leben erscheint am Ende, als sie den ersten von zwölf Briefen ihres verstorbenen Freundes erhält – mit Anweisungen, wie sie ihren Alltag wieder mit Glück füllen soll. Für Holly der erste Schritt in ein neues Abenteuer, das Abschied und Neustart zugleich sein wird.

 9. „Away We Go – Auf nach Irgendwo“

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Vor seinem Durchbruch als „Jack Ryan“ und Regisseur der Horror-Überraschung „A Quiet Place“ galt John Krasinski als beliebter Sidekick in Comedy-Formaten wie „The Office“. Unauffällig, charmant und auf eigene Weise komisch. Die richtige Mischung für den entwurzelten Burt, der sich mit seiner schwangeren Partnerin Verona (Maya Rudolph) auf den Weg durch die USA macht, um einen neuen Ort für ihr eigenes Zuhause zu finden. Die Besuche bei Eltern, Freund*innen und Verwandten zeigen dem jungen Paar jedoch, dass die Definition von Glück und Partnerschaft kein festgeschriebenes Konzept ist. Was sie für sich suchen und wünschen, müssen sie für sich selbst entdecken. Tragikomisch und mit viel Herz: Regisseur Sam Mendes beweist nach seiner Oscar-prämierten Arbeit „American Beauty“, dass er ein Händchen für bittersüße Geschichten hat.

10. „Eat Pray Love“

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 Julia Roberts („Erin Brockovich“) auf Sinnsuche in Ryan Murphys („The Prom“) Pastellwelt: Die Midlife-Crisis hat die Mittdreißigerin Elizabeth (Roberts) voll erwischt. Sie hat alles, was sie sich je wünschte, aber fühlt sich dennoch unausgefüllt. Um mit sich selbst ins Reine zu kommen, reißt Elizabeth alle Brücken zu ihrem alten Leben nieder und versucht auf einem kulinarischen Trip durch Italien und einen Abstecher in die religiöse Welt Indiens neue Lebenskraft zu finden. Die Liebe ist an Balis schönen Stränden die Belohnung für ihre Mühen. Die gleichnamige Biografie von Autorin Elizabeth Gilbert gilt als die inoffizielle Bibel aller Ruhelosen, die in ihrem Leben nach innerer Erfüllung suchen.

11. „Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen“

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1961 ist die USA in Sachen Raumfahrt auf einem guten Weg in Richtung Durchbruch. Was die Ansichten der Rassengleichheit betrifft, hinkt das Land deutlich hinterher. Für die drei afroamerikanischen NASA-Mathematikerinnen Katherine (Taraji P. Henson), Dorothy (Octavia Spencer) und Mary (Janelle Monáe) eine harte Zeit, in der ihre Fähigkeiten aufgrund ihrer Hautfarbe grundlegend weniger Wert sind als die ihrer weißen Kolleg*innen. Als der Wettlauf ins All gegen die Sowjets zu scheitern droht, eröffnet sich den außergewöhnlichen Frauen eine einmalige Chance, ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen und den Beginn einer neuen Ära zu markieren.

12. „Tomboy“

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Eine neue Stadt, ein neues Umfeld. Für Laure (Zoé Heran), die sich im Inneren als Junge fühlt, bietet der Umzug mit ihren Eltern die Möglichkeit, einen sehnlichen Wunsch zu erfüllen. Sie will als Michael eine neue Identität annehmen und Freunde finden. Raufen, Fußball spielen und das zarte Gefühl der ersten Liebe: In dem neuen Ort geht für Michael ein wahrer Traum in Erfüllung. Doch die Fassade erhält Risse, als Laures Eltern von dem Doppelleben ihrer Tochter Wind bekommen. Sensibel und leicht erzählt Regisseurin Céline Sciamma von dem hürdenreichen Wunsch, anders sein zu wollen.


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