Kasabian geben Trennung von Sänger Tom Meighan bekannt

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Kasabian haben ihre Trennung von Tom Meighan bekanntgegeben. In einem offiziellen Statement erklärten die Alternative-Rocker, dass ihr ehemaliger Sänger sich voll und ganz auf seine persönlichen Probleme konzentrieren wolle und sich deshalb eine Auszeit von der Band nehme.

https://www.instagram.com/p/CCTFS21Fg4m/

„Tom Meighan tritt in gegenseitigem Einverständnis aus der Band aus“, heißt es in einem Instagram-Post der Band, „er kämpft mit persönlichen Problemen, die sich schon seit einer Weile auf sein Verhalten auswirken und möchte nun seine gesamte Energie darauf verwenden, sein Leben in die richtigen Bahnen zu lenken.“

https://twitter.com/MeighanOfficial/status/1280130108049817600

Inzwischen hat sich auch der Kasabian-Mitgründer selbst via Twitter zu seiner Entscheidung geäußert. Dort erklärte Meighan: „Nach der heutigen Bekanntgabe möchte ich euch nur wissen lassen, dass es mir gut geht. Vielen Dank für eure Liebe und Unterstützung. Ich werde euch schon ganz bald wiedersehen.“ Meighan hatte sich kürzlich schuldig bekannt, seine Ex-Verlobte unter dem Einfluss von Alkohol gewaltsam angegriffen zu haben.

Kasabian wurden 1997 in Leicester, Großbritannien gegründet. Seitdem haben sie sechs Studioalben veröffentlicht und wurden 2018 unter anderem von NME in der Kategorie „Best Live Artist“ ausgezeichnet. Ihre aktuelle Platte, FOR CRYING OUT LOUD, erschien 2017 und erhielt von ME-Autor Martin Pfnür in seiner Rezension dreieinhalb von sechs möglichen Sternen und die Einordnung „Rock’n’Rave meets Disco“.

Kasabian – Processed Beats (live in leicester) auf YouTube ansehen

Ende 2019 hatten Kasabian bekanntgegeben, aktuell an einem neuen Studioalbum zu arbeiten. Gitarrist Serge Pizzorno veröffentliche derweil im selben Jahr mit seinem Soloprojekt The S.L.P. sein selbstbetiteltes Albumdebüt. „Auf seinem ersten Soloalbum befreit sich Sergio Pizzorno aus dem Britrock-­Korsett, das ihm Kasabian, die Band, der er seit mehr als zwei Jahrzehnten vorsteht, angelegt hat“, schrieb ME-Autor Thomas Winkler in seiner Rezension und belohnte das eklektische Werk mit vier Sternen.


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