Kim Kardashian äußert sich erstmalig zu Kanye Wests rechter Hetze

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Nach verschiedensten diskriminierenden Äußerungen von Kanye West positioniert Kim Kardashian sich endlich öffentlich gegenüber den Aussagen ihres Ex-Manns und solidarisiert sich mit der jüdischen Community.

Immer wieder hatte der Rapper auf Social Media rechte, antisemitische Hetze betrieben. Manche seiner Posts wurden inzwischen gelöscht – entschuldigt hat er sich dafür nur teilweise.

Auf Twitter schrieb Kardashian am Montag (24. Oktober) dazu: „Hate Speech ist niemals in Ordnung oder entschuldbar. Ich solidarisiere mich mit der jüdischen Gemeinde und fordere, dass die schreckliche Gewalt und hasserfüllte Rhetorik gegenüber ihnen zu einem sofortigen Ende kommt.“

Bis zu ihrem Statement wurde Kim Kardashians Schweigen stark kritisiert

Kurz vor Kardashians Post wurde sie unter anderem von Boy George, Sänger bei Culture Club, über Instagram mehrfach dafür verurteilt, sich nicht zu den Aussagen ihres Ex-Partners zu äußern. George darüber im Instagram-Video: „Ich bin entsetzt, dass Kim Kardashian keine Stellung bezieht (…), denn diese Frau hat Kinder mit Kanye, also muss sie als Mutter verstehen, wie es sich für jüdische Kinder anfühlt, diese verdammten Kommentare zu hören (…).“

Im Hinblick auf seine eigenen Erfahrungen mit Diskriminierung fügt er an: „Als schwuler Mann habe ich jahrelang Vorurteile erlebt, also ist die Vorstellung, dies jemandem aufgrund seiner Rasse, seiner Hautfarbe, seiner Sexualität oder seines Geschlechts anzutun, einfach verdammt entsetzlich für mich, und das sollte es auch für sie sein.“

 

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George reagiert auf das ersehnte Statement

Der Musiker zeigt sich auf Twitter unzufrieden mit der von ihm lange erwarteten Reaktion Kardashians: „Ich hätte es genauer lesen sollen? Kanye West wird nicht einmal genannt, obwohl für mich natürlich klar ist, dass es um ihn geht. Aber für mich persönlich könnte das alles deutlicher benannt sein! #kanyewest“

Menschen solidarisieren sich mit jüdischer Gemeinde

Auch andere Personen des öffentlichen Lebens, unter anderem Khloé Kardashian, Reese Witherspoon, Isla Fisher und Amy Schumer, unterstützen über Social Media die jüdische Gemeinde. Zum Beispiel unter dem Post von Jessica Seinfeld: „Ich unterstütze meine jüdischen Freund*innen und die jüdischen Menschen.“

Als Erklärung führt sie weiter an: „Wenn du nicht weißt was du sagen kannst, kannst du wenigstens das hier in deinem Feed kommunizieren.“

 

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Antisemitische Vorfälle in Los Angeles

Einige Menschen haben sich derweil nicht nur mit Wests diskriminierender Hetze identifiziert, sie hetzen auch wie er. Bei Protesten wurden dabei unter anderem Plakate mit den Worten „Kanye hat Recht, was die Juden angeht“ an einer Autobahnbrücke in Los Angeles aufgehängt. Dies gab die „Los Angeles Times“ am Montag (24. Oktober) auf Twitter bekannt.

Unlängst stand zur Debatte, ob die Musik des Rappers nicht von Streaminganbieter Spotify entfernt werden muss. Der CEO Daniel Ek erklärte jedoch, dass Wests Werke dort bleiben dürfen.


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