Krieg der Schelme

Mel Brooks Filme sind Knallkörper. Richtig gezündet explodieren sie in einem aberwitzigen Slapstickfeuerwerk („Frühling für Hitler“, „Der wilde wilde Westen“). Die „Krieg der Sterne„-Parodie „Spaceballs“ besitzt alle Zutaten einer Marathon-Lachnummer, wenn auch ein zuviel des Guten stellenweise zur Ladehemmung führt.

Die Protagonisten: ein kilometerlang über die Leinwand ziehendes Endlos-Raumschiff, ein quieksendes Darth Vader Würstchen (Rick Moranis), das heimlich mit Puppen spielt. Prinzessin Vespa (Daphne Zuniga) ist eine im Welt-

raum-Mercedes herumflitzende Göre, ihr Verlobter heißt Prinz Valium, und Regisseur Mel Brooks spielt eine verschrumpelte Gestalt namens Yogurt, die den Stein der Weisen in Händen hält, der nichts anderes ist als — Yoghurt. Möge das Imperium zurückschlagen.

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