Miley Cyrus erlitt einen Alkohol-Rückfall während des Lockdowns

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Für manche bedeutet der Corona-Lockdown anscheinend auch ein Rückfall in alte Gewohnheiten: Miley Cyrus gab im Interview mit „Apple Music“ zu, dass sie während der ersten Selbstisolation wieder verstärkt zur Flasche griff. Aber kein Grund daraus nicht auch etwas Neues über sich zu lernen, oder?

Nach einer Operation an den Stimmbändern im vergangenen Jahr und einer absoluten Alkohol-Abstinenz, die ihr der Arzt verordnet hatte, schienen die wilden Zeiten für Miley Cyrus endgültig vorbei. Sie entschied sich auf Drogen und Partys komplett zu verzichten. Dass sie diese neue Lebensweise während des Ende März gestarteten Lockdowns nicht aufrecht halten konnte, gab die Sängerin nun im Gespräch zu: „Ich würde niemals hier sitzen und sagen: ‚Ich war total nüchtern.’“ Allerdings versuche sie, diesem kurzzeitigen Rückfall eher mit Akzeptanz zu begegnen: „Eines der Dinge, die ich mir gesagt habe: ‚Werde nicht wütend, werde neugierig.‘ Also sei nicht wütend auf dich selbst, sondern frage dich: ‚Was ist passiert?’“

Abgesehen von diesem Rückfall beschrieb der inzwischen 28-jährige Star sich aber auch als „sehr diszipliniert“, weshalb sie jeden Tag beschließen könne, wieder gänzlich mit dem Trinken aufzuhören. Und das habe sie schließlich auch geschafft. Seit zwei Wochen sei sie wieder ganz und gar nüchtern. Ein spezieller Grund, dem Alkohol endgültig den Rücken zu kehren, war für Cyrus auch die Beendigung des 27. Lebensjahres. Viele berühmte Musiker:innen (zum Beispiel Kurt Cobain und Amy Winehouse) starben in dem Alter aufgrund von Drogenmissbrauch, weshalb auch oft vom „Club 27“ gesprochen wird. Miley Cyrus zu diesem brisanten Thema: „Es ist eine sehr entscheidende Zeit. Man öffnet das nächste Kapitel, oder das war’s.“

Cyrus hat auf jeden Fall für sich entschieden, lieber weiterhin kreativ und quicklebendig zu sein. Am 27. November erscheint ihr neues Album mit dem Titel PLASTIC HEARTS.


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