Mörderhaus aus „Schweigen der Lämmer“ ist jetzt ein Hostel

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Das Haus des fiktiven Serienkillers Jame Gump – auch bekannt als Buffalo Bill – aus dem Film „Das Schweigen der Lämmer“ (1991) wurde in ein Bed-And-Breakfast-Hostel verwandelt. Bereits im vergangenen Herbst berichteten mehrere US-Medien, dass das ikonische Haus in Perryopolis im US-Bundesstaat Pennsylvania für umgerechnet knapp 250.000 Euro zum Verkauf steht. Gekauft wurde es schließlich von Chris Rowan – ein treuer Fan des Filmklassikers. Dem Magazin „Bloody Disgusting“ verriet er nun, welche Umbaupläne ihm konkret vorschweben.

Demnach habe er das dreistöckige Haus im viktorianischen Stil nicht nur in ein Hostel verwandelt. Zukünftig sollen dort auch Dreharbeiten, Hochzeiten, Führungen und andere Veranstaltungen stattfinden. Rowan, der sich selbst als begeisterter Fan betitelt, witzelte über sein Vorhaben: „Ich bin stolz sagen zu können, dass Buffalos Bills Haus nun für Opfer geöffnet ist – gemeint ist die Öffentlichkeit!“ Entstehen soll zudem eine Art interaktives Museum, in welchem Buffalo-Bill-Fans die originalen Drehorte erkunden können. Verkörpert wurde die Rolle des skrupellosen Serienkillers 1991 von dem US-Schauspieler Ted Levine.

Seht Euch hier eine Haustour an:

Chris Rowan verriet zudem, dass er bei den Umbauarbeiten insbesondere den Keller berücksichtigen will. Für seine grausamen Taten nutzte Buffalo Bill unter anderem einen Brunnen im Keller des Hauses. Dazu erklärte Rowan: „Ich habe auch eine Vision, die beinhaltet, dass der ‚Brunnen‘ und die ‚Buffalo Bill Werkstatt‘ vor Ort als permanente Sets nachgebaut werden.“ Damit will er zukünftigen Besucher*innen die „einzigartigsten Fotomöglichkeiten“ bieten. Das 1910 erbaute Haus verfügt neben vier Schlafzimmern und mehreren Gemeinschaftsräumen auch eine hausumlaufende Veranda sowie einen Garten inklusive Pavillon. Auch der Youghiogheny-Fluss ist nur wenige Meter vom Grundstück entfernt.


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